Köln-Lövenich bei Manni’s Mahlzeit

Es hat sich noch nicht rumgesprochen, daß man bei Mannis Imbiß preiswert essen und trinken kann. Dabei hat es sich schon früh angeboten, das warme Lokal aufzusuchen weil der Vormittag entgegen der Wettervorschau ziemlich frisch war, so wie im letzten Jahr an gleicher Stelle. Letzteres hatte zur Folge, daß der Zulauf etwas schleppend voran ging. Dennoch fanden 75 gutgelaunte Teilnehmer nebst Beifahrer (-innen) den Weg in den Aldi-Park, das entsprach etwa einem Drittel der Teilnehmerzahl beim Motorworld-Run im April d.J. Gut, kann man nicht vergleichen weil die MW mehr zu bieten hat. Und – erstmals hat uns ein Tesla besucht, damit hält die E-Mobilität auch bei uns Einzug.

Jörg Vogelsang´s umgebaute „Stingray“ Corvette

Viele alte Bekannte aus den letzten Jahrzehnten (1980 bis heute) trafen sich heute, was beweist, unser Hobby ist langlebig und einige haben es zum Beruf gemacht. Das Durchschnittsalter unserer Besucher liegt um die 50 und nicht wenige sind „Retired“. 

 

Veranstaltungskosten

Es gibt wieder Diskussionen darüber, ob es gerechtfertigt ist, für Treffen Eintrittsgelder zu erheben. Dieses Thema begleitet uns schon seit Jahren, und weil neue Leute hinzukommen ist eine Erklärung angebracht. Hauptargument der Kritiker: Ich komme mit meinem Show-Car und da soll ich noch bezahlen ?! Diese Ansicht ist unüberlegt und kann nur angewandt werden, wenn der Veranstalter alle Kosten, aus welchen Gründen auch immer, selber trägt.

Eigendlich sind alle Versammlungen und somit auch US-Car-Treffen anmeldepflichtig. Im Fall der Cruisin´Cologne Meetings können wir darauf verzichten, weil wir uns auf Privatgeländen bewegen, keinen öffentlichen Verkehr behindern und vor allem, keine Eintrittsgelder nehmen. Mit uns gibt´s nichts abzurechnen. Es sind Hobby-„Veranstaltungen“ wobei nur geparkt wird. Etwas Umsatz machen lediglich die Restaurants bzw. Cafes oder sonstige Institutionen, die uns die Plätze überlassen. Gibt es in diesen Fällen wenig bis keinen Umsatz, wird uns auch schon mal das Gelände für unseren Zweck entzogen (aktuell am Cafe Velo, St. Augustin). Es obliegt den Eigentümern/Betreibern, für ihr Gelände Eintritt von Teilnehmern und/oder Zuschauern zu verlangen. Wir verhandeln jedoch weiterhin eine kostenlose Nutzung.  

Große kommerzielle Tages- bzw. Wochenend-Veranstaltungen mit Übernachtung, Programm, Verkaufsständen usw. gehen weit über unsere Parkplatztreffen hinaus. Je nach Ausrichtung des Veranstaltungsgeländes sind zur Durchführung neben der Zustimmung des Geländebetreibers und der ansässigen Kommune viele kostenpflichtige Genehmigungen u.a. für Sondermarkt, Imbißstände mit und ohne Alkoholausschank, ggfs. Nachweis zum Emissions- und Brandschutz erforderlich. Ich komme nochmal auf die American Car Nationals Köln 1994/95 zurück, hier schlug allein die Platzmiete mit 25.000 DM zu Buche. Weitere Kosten entstehen für Sicherheitsauflagen wie öffentliche Absperrungen, Sanitäter, ggfs. Feuerwehr, Security, Ordner im und außerhalb des Geländes, Fluchtwege, dann div. Aufbauten wie Bühne, Live-Bands, Musikunterhaltung, Entertainment, GEMA-Gebühren, Veranstaltungszelt mit Garantieumsatz, Toiletten und Duschen, Werbeanzeigen, Plakate, dazu eine Veranstalterhaftpflicht-Versicherung für von uns veranlaßte Aufbauten. Die anschließenden Reinigungskosten sind auch nicht unerheblich. Die Liste ist noch unvollständig.

Das alles muß bezahlt werden. Sponsoren bzw. Unterstützer sind rar. Finanzielle Risiken für den Privat-Veranstalter oder einer GbR. sind wenige zahlende Teilnehmer und Zuschauer bei schlechtem Wetter. Und – allein die Zuschauer und Besucher decken die Kosten bei Open-Air nicht.

C.C. bei der Motorworld Köln

Unser Saisonbeginn diesmal auf der linken Rheinseite nach der Absage von Cafe Velo in St. Augustin. Und wieder wurden wir mit „Frohes neues Jahr“ begrüßt, nachdem wir uns seit Oktober letzten Jahres nicht mehr gesehen haben. Gut ein Drittel der Teilnehmer waren schon vor 11 Uhr vor Ort. Das könnte mal zu Wartezeiten führen, wenn das Personal sowohl von unserer Seite als auch von MW nicht vollständig anwesend ist.

Die von MW angekündigte Parkgebühr wurde vom Management am Sonntagmorgen zurückgenommen und auf unseren Septembertermin verschoben. Die gute Nachricht konnten wir leider nicht mehr weitergeben. Die angekündigte Gebühr hatte tatsächlich drei Leute veranlaßt, ihre Cars gleicher Marke auf dem benachbarten IKEA Parkplatz zu stellen, was sich anschließend auf dem MW-Gelände rundsprach und für Kopfschütteln sorgte. Man kann auch davon ausgehen, daß einige Leute deswegen erst gar nicht gekommen sind. In unserem Menü gibt es zu diesem Thema unter „Veranstaltungskosten“ nochmals entsprechende Hinweise.

Im Gegensatz zum letzten Jahr wirkte das sanierte Gelände bis auf Kleinigkeiten fertig. Sowohl das V8-Hotel als auch die drei Restaurants mit Open-Air Bewirtung konnten genutzt werden. Für mehr Farbe trägt außerdem der grüne Freizeitplatz für kleine und große Kinder des benachbarten großen Neubaugebietes bei, der incl. der Zufahrtstrasse spätestens 2020 dann komplett fertig sein dürfte.     

Einen großen Überblick hat unsere Claudia mit 75 Fotos festgehalten. Hier nochmal der Hinweis: Nicht gewünschte Fotos würden wir sofort löschen. 

Am 1. Mai kommen wir zu unseren Wurzeln zurück und parken ganz gemütlich bei ALDI in Köln-Lövenich.  

   

Retro Classics Cologne

Zweite Vorstellung der deutschen Retro Classiker Veranstaltungen in Köln. Dieses Mal wurden die nördlicheren Großhallen 6 und 9 gebucht. Beide Hallen waren gut gefüllt und nicht so dicht mit Autos zugestellt wie bei der Essener Techno Classica. Man kann gute Fotos machen ohne daß das Blech anderer Autos auf dem Bild stört. Angenehm empfinde ich auch, daß es selbst gegen Nachmittag (noch) keine Massenabfertigung gibt; Ob das allerdings im Sinne des Veranstalters ist, kann ich nicht beurteilen. 

Heckflossenparade der Giganten Lincoln Continental (1964) und Mercury Parklane (1959)

Im westlichen Teil der Halle 6 gibt es auch einige Reihen themenbezogener Verkaufsstände.  Internationale Spezialstände waren noch nicht vertreten. Vergleicht man das mit der T.Cl. Essen, so steht hier von den Ständen her gesehen nur ein Bruchteil dessen, was im Ruhrpott aufgestellt ist. Aber es gibt auch einige Kuriositäten u.a. Poolbillard auf Mustang Basis. 

Auch wieder dabei, Harry mit seinem Team von Classic Cars and Caravans, Niederkassel

Hin und wieder in Köln zu sehen, das geile Coupe des Ford Cobra Daytona

Ein echter NASCAR Racer aus der 1979er Saison, Oldsmobile Cutlass

Sehenswert eine Auswahl des ehem. Herstellers Stutz – hier  1971er Blackhawk und 1968er Bearcat 

In einer separaten Ecke hervorragend restaurierte alte Lastwagen aus der Wirtschaftswunderzeit und einige US-Trucks, z.B. der 1959er Kenworth

 

 

 

 

 

 

 

Die US Car Fraction war relativ gut vertreten, auch neue Produkte eines Händlers wurden ausgestellt. Die überwiegende Mehrheit besteht allerdings auch hier aus europäischen Oldtimern. Ein Fortsetzung der Car-Show wäre begrüßenswert.

 

 

Ghosttown Manheim

Man muß nicht in die USA reisen, um irgendwelche verlassenen Geisterstädte zu besuchen. Wer im Rheinland wohnt, hat schon eine gewisse Auswahl westlich von Köln. Die RWE sorgt seit Jahrzehnten dafür, daß die riesigen Garzweiler Abbaugebiete nach Bedarf ein Dorf nach dem anderen plattmachen dürfen. Aktueller Sinn oder Unsinn des Braunkohleabbaus wird hier nicht diskutiert. Ich habe nach 2 Jahren wieder das bedrohte Kerpen-Manheim besucht. Der Ort mit der Schumi-Kartbahn hatte bis zum Exitus-Verkündigungstermin 2012 ca. 1600 Einwohner. Dann begann die Flucht raus aus dem sterbenden Dorf bis am 1.1.2017 noch 350 Menschen dort wohnten. Jetzt fast 2 Jahre später ist es so gut wie ausgestorben. Was hat das mit Cruising zu tun – im klassischen Sinn eigendlich wenig. Wer aber eine Antenne für verlassene menschliche Siedlungen hat, und so klein ist Manheim nicht, könnte fasziniert sein vom teils morbiden „Charme“ der Bausubstanz links und rechts der Dorfstraßen. Im Schritttempo kann man die Wege abfahren und nur noch den Kopf schütteln, was es heißt, auf diesem Wege mit Braunkohle Energie zu gewinnen.

Eine der Hauptstraßen Manheims

Ausgewohnt !

Die Natur holt sich die Häuser jedes Jahr ein Stück mehr

Ein Vanner als einer der letzten Manheimaner

Dieses Haus sollte wohl aus möglicher Verzweiflung des Eigentümers abgefackelt werden

Im Auto fühlt man sich ja noch sicher, als alleiniger Fußgänger umgibt man sich mit einem unwohligen Gefühl der unsichtbaren Gefahren hinter dem nächsten Haus. Einige Gebäude sind mit Holz verrammelt, Rolläden herabgelassen, Gärten sind frei zugänglich. Richtig interessant wird es bei Nacht mit den wenig verbliebenen Lichtern und wenn es dann noch regnet könnte es passieren, daß einem Freddy Krueger oder John Ryder auf der Esperantostrasse ins Abblendlicht läuft und der Horror vollendet wird. 

Auch dieses Fachwerkhaus hat keine Chance wenn die Politik und RWE nicht bald ihre Entscheidungen aus früheren Zeiten rückgängig machen. Anderenfalls dürfte es bis zur Deadline  2022 zu Plünderungen der Fenster, Türen und Dächern kommen. Das hatten wir schon mal im inzwischen eliminierten Etzweiler etwas nördlich der A 4.

Subway Dormagen 2018

Kalt wie im Kühlschrank, dazu windig, ergab eine gefühlte Temperatur um die 0 Grad. Hatte zur Folge, daß der Platz nur kurzfristig gut besetzt war. Stimmung dennoch gut. Zwischendurch aufwärmen am 1 Euro Kaffee im Restaurant. Und wie immer tauchen unbekannte Oldies auf, z.B. ein (ca. 1967er) Rambler American 440 aus Köln,

 

 

 

 

 

 

 

oder ein rattiger Dodge Pick up aus Raum Leverkusen

und die Überraschung des Tages, ein 55er Chevy Bel Air neu von Heike und Udo

Dieses Top-Model erhielt bei unseren American Car Nationals 1994 und 1995 die ersten Plätze Kategorie Streetmachine und je einen Wild Card Aufkleber für künftigen freien Eintritt. Die Aufkleber kleben immer noch. Alle weiteren Bilder wie immer bei Fotos.

Grau- statt Gold-Oktober

Just in time könnte man es nennen, das sch… Wetter Sonntagmorgen, 7. Oktober ausgerechnet in Zülpich. Tage zuvor Sonne satt, ebenso die Tage danach. Und nicht genug damit, nein, ab halbeins wurde es heller und gegen 3 Uhr, wenn alles vorbei ist, kam die Sonne raus. Ich gestehe, den Tag nagel ich ans Kreuz.

Wir hatten mit einer Nullnummer gerechnet, aber es kam dann doch anders, weil es eben mittags freundlicher und etwas wärmer wurde. Immerhin über 40 vorwiegend neue, aber auch alte Cars fanden noch für 2 Stunden zum Haus am See. Damit konnte der gebuchte Big Gun Smoker mit seinem Umsatz aber auch nicht zufrieden sein, auch meine Begeisterung hielt sich in Grenzen.  

V8 Kompakt:  1964er Ford Falcon Sprint Coupe

Last minute Besuch:  Robin´s Hi Boy Rod

 

Music Store 2018

Zum 7. Mal haben wir uns am Kölner MusicStore versammelt. Aufgrund deren Werbung hatten wir diesmal auch allgemeines Publikum am Platz, was zu einer angenehmen Bereicherung führte, und das schöne Wetter tat sein übriges. Die bisherige Live-Performance wurde durch Musik „vom Band“ ersetzt, was nicht verkehrt war. Die Jungs auf der Bühne der letzten  Jahre wurden eh kaum beachtet, schade eigendlich. Was fehlte, ein Getränke /Imbißstand mit paar Sitzgelegenheiten. Wir erfuhren, daß der neue Chefkoch dagegen war, u.a. weil er über 100 freie Mittagessen für unsere Teilnehmer aus der hauseigenen Kantine abrechnen konnte.

Zum 1. Mal bei uns – ein 1949 Packard 200 Deluxe von BK Classic Cars 

Insgesamt zählten wir knapp 100 Cars und fast nur Klassiker pre 1978. Das freute Geschäftsführer Michael Sauer und bat uns, nachdem er einen von mir eingeladenen Super Käfer gesehen hat, im nächsten Jahr auch Custom-Cars einzuladen. Bedenken wurden ausgeräumt, sodaß wir neben den beliebten American Classics auch eben mal was anderes ansprechen.

Auch diese „Ratte“ kam uns besuchen und erregte gehöriges Aufsehen. Wenn es sich auch um kein klassisches Top-Car handelt, sprechen wir die große Kustom Kulture Szene hiermit an, einen Tag am MusicStore zu verbringen. Schaun wir mal was kommt…

 

Der Seepark Zülpich

Eine neue Top Location bleibt uns erhalten, der Seepark am Zülpicher See !

Termin  23. Juni 2019

Hier an der Westseite des Sees befindet sich der Einfahrtsbereich

Auf den Rasenflächen (ausgehärtet) plus der Seebühne am Wasser können die Cars zur Präsentation geparkt werden !

Dies ist ein Erweiterungsteil der zur Verfügung stehenden Flächen.

 

 

Je eine Zu- und Abfahrt  entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn muß frei bleiben

Das Lago Beach Restaurant bietet Innen- und Außenbewirtung

Auch Botaniker kommen auf ihre Kosten. Das gesamte Gelände wird weiterhin von der Stadt bewirtschaftet.  Falls unklar:  Grillen verboten.

MB aus Frankreich auf der Seebühne am Wasser beim Tuning-Treffen am 25. Aug. 2018

 

Nörvenich

Angenehme 19 Grad C, leicht bewölkt und eine Meeresbrise über Nörvenich. Dazu gab sich das Rewe Team alle Mühe ihre und unsere „Kundschaft“ mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen zufrieden zu stellen. Normalerweise hat auch das kleine Cafe sonntags geschlossen. An dieser Stelle daher nochmals vielen Dank.

Das Publikum hat sich sichtlich wohl gefühlt und die meisten sind auch bis 2 Uhr geblieben. 75 Cars, davon viele Klassiker, hatten den Weg hierher gefunden. Ein paar Eindrücke s.u.

Abwechslung durch unterschiedliche Kategorien, starke Camaros und coole Pick ups

 

 

 

 

 

Ford Gran Torino leider ohne Clint Eastwood

Alte Chevy Bande aus den 50ern mit 8 Cyl. Reihe

1964er Ford Falcon Ranchero aus Düsseldorf 

1963er Ford Galaxie Country Sedan / Country Squire  im Vintage Look