Go West – Nörvenich

Tief im Westen – schläft man wohl länger. Oder der bedeckte Himmel war schuld, daß die alten Blechschätzchen erst ab High Noon so richtig anrollten. Richtig voll wurde es zwar nicht, aber dafür gaben uns zahlreiche klassische Straßenkreuzer die Ehre.  U.a.

                                                                    1959er Mercury Montclair

                    1956er Lincoln Continental  (gibt es lt. Besitzer nur noch 5 Mal in Deutschland)

Tatsächlich nahm uns diesmal das „Chrom & Flammen“ Ereignis in Recklinghausen einige frühere Teilnehmer ab. Es wären noch mehr geworden, wenn der dortige Platz nicht so einen Staub aufwirbeln würde, hieß es hier am Rewe Cafe. Dennoch hat die Veranstaltung dort Zugkraft für weit mehr als 500 US-Cars aus dem 4,5 Millionen Großraum „Kollepott“. Dem Termin 2020 werden wir da mal ausweichen…

Ein reines Damenteam besuchte uns mit ihrem 1960er Thunderbird. Da fällt mir der Beach Boy Song  „Fun, fun, fun till her Daddy takes the T-Bird away“, ein. Jedenfalls hat hier keiner den Grevenbroicher Ladys was abgenommen. Würden wir gerne wiedersehen !

Unter den Besuchern sind uns zahlreiche Aachener und (von Köln) westliche Kennzeichen aufgefallen, das freut uns natürlich und hoffen, daß es nicht das letzte Mal war. Darunter auch eine neue Formation , die sich Rolling Blocks nennt. Auch erhielten wir Besuch von paar Leuten aus dem Bergischen unter der Leitung von Marc Oliver Saxenhammer, besser bekannt als Mo´s Garage, Wipperfürth. Er hatte wohl den stärksten Hammer mit seiner Dodge „Höllenkatze“.

 

 

Seepark Zülpich

Statt kalter Regen wie letztes Jahr endlich das passende Sommerwetter mit einer angenehmen Brise auf dem ehem. Gartenschaugelände, das sich jetzt Seepark nennt. Entsprechend gut war die allgemeine Stimmung unter den Teilnehmern wie auch den zahlreichen Badegästen, die etwas abseits in der Sonne lagen oder sich auch im Bikini oder Schwemmbotz die Autos ansahen. Die Pänz hielten sich zurück und tummelten sich lieber im Natursee-Wasser. Auch das benachbarte Lago Beach Restaurant mit seinen rustikalen Holzmöbeln auf Sand wurde gut besucht. Offensichtlich hatte die Küche gestimmt.

                        Immer gut zur Vernichtung der letzten Ölbestände:  die alten Cadillacs !

Stilvolle oder themenbezogene Treffpunkte laden natürlich eher ein als Supermarkt Parkplätze. Es ist nicht einfach, kleine Städte, Schlossbesitzer oder Eigentümer mit ausgefallenen Besitztümern zu finden, das Interesse für unsere Sache schmackhaft zu machen und uns kostenlos parken zu lassen. Selbst bei einem fiktiven Eintrittspreis von ca. 6,–€ würde das bei 100 Teilnehmern nur die Portokassen bereichern. Ein wesentliches Argument ist somit die „WinWin“-Situation:  USCar-Show auf lukrativer Location gegen Werbeeffekt für die Bereitsteller, so wie hier am Seepark.

            Starker Auftritt im Seepark:  der 1968/69er Olds Toronado  mit 455 Cu.In. Rocket V8

Jutjelaunte Gesellschaft mehrerer Generationen:  neue Clubmitglieder der US-Car Buddy´s Cologne 

          Auch ein seltener Hingucker ist der 1967er Pontiac Firebird mit bis zu 455 Cu.In. Bigblock

                                            oder der schwarze Camaro Z/28  von 1968

Was einigen Teilnehmern nicht bekannt war und auch wir wußten es nicht;  das Mitbringen von Hunden und sonstigen Raubtieren ist nicht erlaubt. „Wir müssen draußen bleiben“ heißt es, was wohl mit den Hinterlassenschaften zu tun hat. Nächstes Jahr machen wir nochmal darauf aufmerksam, auch den Hinweis Badebekleidung mitzubringen.

                Lang, länger, Chrysler New Yorker, zur Raumverkleinerung deutscher Garagen

Alles in allem ein gelungener Sonntag in relaxter Familien-Athmosphäre und wir freuen uns aufs nächste Jahr. Für allg. Car-Freaks hier noch der Hinweis auf das große Tuning-Treffen an gleicher Stelle im August d.J.

 

 

Top      C3 Corvettes von Friedbert (Orgelmanufactur Weimbs) und Frankie

GM-Vollmerhausen

Das Gelände am dortigen Subway ist mit der benachbarten Jet-Tanke und dem Car-Wash das kleinste der C.C.Reihe, daher ist es gefühlt jedes Jahr mehr oder etwas weniger voll. Wäre es ein McD., Burgerking oder sonstiges burgerliches Restaurant, würde es hier nicht funktionieren, weil Burger zum Mittag beliebter sind als Sandwiches; Die Gäste würden uns die Parkplätze wegnehmen. Beliebt ist der Platz im grünen Umfeld auch wegen der landschaftlich schönen Anreise über Landstraßen aus Groß-Köln. Nach wochenlanger Schlechtwetterperiode hat die Sonne uns mit 20 Grad auch mal wieder verwöhnt.

 

Köln-Lövenich bei Manni’s Mahlzeit

Es hat sich noch nicht rumgesprochen, daß man bei Mannis Imbiß preiswert essen und trinken kann. Dabei hat es sich schon früh angeboten, das warme Lokal aufzusuchen weil der Vormittag entgegen der Wettervorschau ziemlich frisch war, so wie im letzten Jahr an gleicher Stelle. Letzteres hatte zur Folge, daß der Zulauf etwas schleppend voran ging. Dennoch fanden 75 gutgelaunte Teilnehmer nebst Beifahrer (-innen) den Weg in den Aldi-Park, das entsprach etwa einem Drittel der Teilnehmerzahl beim Motorworld-Run im April d.J. Gut, kann man nicht vergleichen weil die MW mehr zu bieten hat. Und – erstmals hat uns ein Tesla besucht, damit hält die E-Mobilität auch bei uns Einzug.

Jörg Vogelsang´s umgebaute „Stingray“ Corvette

Viele alte Bekannte aus den letzten Jahrzehnten (1980 bis heute) trafen sich heute, was beweist, unser Hobby ist langlebig und einige haben es zum Beruf gemacht. Das Durchschnittsalter unserer Besucher liegt um die 50 und nicht wenige sind „Retired“. 

 

Veranstaltungskosten

Es gab wieder Diskussionen darüber, ob es gerechtfertigt ist, für Treffen Eintrittsgelder zu erheben. Dieses Thema begleitet uns schon seit Jahren, und weil neue Leute hinzukommen ist eine Erklärung angebracht. Hauptargument der Kritiker: Ich komme mit meinem Show-Car und da soll ich noch bezahlen ?! Diese Ansicht ist unüberlegt und kann nur angewandt werden, wenn der Veranstalter alle Kosten, aus welchen Gründen auch immer, selber trägt.

Eigendlich sind alle Versammlungen und somit auch US-Car-Treffen anmeldepflichtig. Im Fall der Cruisin´Cologne Meetings können wir darauf verzichten, weil wir uns auf Privatgeländen bewegen, keinen öffentlichen Verkehr behindern und vor allem, keine Eintrittsgelder nehmen. Mit uns gibt´s nichts abzurechnen. Es sind Hobby-„Veranstaltungen“ wobei nur geparkt wird. Etwas Umsatz machen lediglich die Restaurants bzw. Cafes oder sonstige Institutionen, die uns die Plätze überlassen. Gibt es in diesen Fällen wenig bis keinen Umsatz, wird uns auch schon mal das Gelände für unseren Zweck entzogen (aktuell am Cafe Velo, St. Augustin). Es obliegt den Eigentümern/Betreibern, für ihr Gelände Eintritt von Teilnehmern und/oder Zuschauern zu verlangen. Wir verhandeln jedoch weiterhin eine kostenlose Nutzung.  

Große kommerzielle Tages- bzw. Wochenend-Veranstaltungen mit Übernachtung, Programm, Verkaufsständen usw. gehen weit über unsere Parkplatztreffen hinaus. Je nach Ausrichtung des Veranstaltungsgeländes sind zur Durchführung neben der Zustimmung des Geländebetreibers und der ansässigen Kommune viele kostenpflichtige Genehmigungen u.a. für Sondermarkt, Imbißstände mit und ohne Alkoholausschank, ggfs. Nachweis zum Emissions- und Brandschutz erforderlich. Ich komme nochmal auf die American Car Nationals Köln 1994/95 zurück, hier schlug allein die Platzmiete mit 25.000 DM zu Buche. Weitere Kosten entstehen für Sicherheitsauflagen wie öffentliche Absperrungen, Sanitäter, ggfs. Feuerwehr, Security, Ordner im und außerhalb des Geländes, Fluchtwege, dann div. Aufbauten wie Bühne, Live-Bands, Musikunterhaltung, Entertainment, GEMA-Gebühren, Veranstaltungszelt mit Garantieumsatz, Toiletten und Duschen, Werbeanzeigen, Plakate, dazu eine Veranstalterhaftpflicht-Versicherung für von uns veranlaßte Aufbauten. Die anschließenden Reinigungskosten sind auch nicht unerheblich. Die Liste ist noch unvollständig.

Das alles muß bezahlt werden. Sponsoren bzw. Unterstützer sind rar. Finanzielle Risiken für den Privat-Veranstalter oder einer GbR. sind wenige zahlende Teilnehmer und Zuschauer bei schlechtem Wetter. Und – allein die Zuschauer und Besucher decken die Kosten bei Open-Air nicht.

C.C. bei der Motorworld Köln

Unser Saisonbeginn diesmal auf der linken Rheinseite nach der Absage von Cafe Velo in St. Augustin. Und wieder wurden wir mit „Frohes neues Jahr“ begrüßt, nachdem wir uns seit Oktober letzten Jahres nicht mehr gesehen haben. Gut ein Drittel der Teilnehmer waren schon vor 11 Uhr vor Ort. Das könnte mal zu Wartezeiten führen, wenn das Personal sowohl von unserer Seite als auch von MW nicht vollständig anwesend ist.

Die von MW angekündigte Parkgebühr wurde vom Management am Sonntagmorgen zurückgenommen und auf unseren Septembertermin verschoben. Die gute Nachricht konnten wir leider nicht mehr weitergeben. Die angekündigte Gebühr hatte tatsächlich drei Leute veranlaßt, ihre Cars gleicher Marke auf dem benachbarten IKEA Parkplatz zu stellen, was sich anschließend auf dem MW-Gelände rundsprach und für Kopfschütteln sorgte. Man kann auch davon ausgehen, daß einige Leute deswegen erst gar nicht gekommen sind. In unserem Menü gibt es zu diesem Thema unter „Veranstaltungskosten“ nochmals entsprechende Hinweise.

Im Gegensatz zum letzten Jahr wirkte das sanierte Gelände bis auf Kleinigkeiten fertig. Sowohl das V8-Hotel als auch die drei Restaurants mit Open-Air Bewirtung konnten genutzt werden. Für mehr Farbe trägt außerdem der grüne Freizeitplatz für kleine und große Kinder des benachbarten großen Neubaugebietes bei, der incl. der Zufahrtstrasse spätestens 2020 dann komplett fertig sein dürfte.     

Einen großen Überblick hat unsere Claudia mit 75 Fotos festgehalten. Hier nochmal der Hinweis: Nicht gewünschte Fotos würden wir sofort löschen. 

Am 1. Mai kommen wir zu unseren Wurzeln zurück und parken ganz gemütlich bei ALDI in Köln-Lövenich.  

   

Retro Classics Cologne

Zweite Vorstellung der deutschen Retro Classiker Veranstaltungen in Köln. Dieses Mal wurden die nördlicheren Großhallen 6 und 9 gebucht. Beide Hallen waren gut gefüllt und nicht so dicht mit Autos zugestellt wie bei der Essener Techno Classica. Man kann gute Fotos machen ohne daß das Blech anderer Autos auf dem Bild stört. Angenehm empfinde ich auch, daß es selbst gegen Nachmittag (noch) keine Massenabfertigung gibt; Ob das allerdings im Sinne des Veranstalters ist, kann ich nicht beurteilen. 

Heckflossenparade der Giganten Lincoln Continental (1964) und Mercury Parklane (1959)

Im westlichen Teil der Halle 6 gibt es auch einige Reihen themenbezogener Verkaufsstände.  Internationale Spezialstände waren noch nicht vertreten. Vergleicht man das mit der T.Cl. Essen, so steht hier von den Ständen her gesehen nur ein Bruchteil dessen, was im Ruhrpott aufgestellt ist. Aber es gibt auch einige Kuriositäten u.a. Poolbillard auf Mustang Basis. 

Auch wieder dabei, Harry mit seinem Team von Classic Cars and Caravans, Niederkassel

Hin und wieder in Köln zu sehen, das geile Coupe des Ford Cobra Daytona

Ein echter NASCAR Racer aus der 1979er Saison, Oldsmobile Cutlass

Sehenswert eine Auswahl des ehem. Herstellers Stutz – hier  1971er Blackhawk und 1968er Bearcat 

In einer separaten Ecke hervorragend restaurierte alte Lastwagen aus der Wirtschaftswunderzeit und einige US-Trucks, z.B. der 1957er Kenworth

 

 

 

 

 

 

 

Die US Car Fraction war relativ gut vertreten, auch neue Produkte eines Händlers wurden ausgestellt. Die überwiegende Mehrheit besteht allerdings auch hier aus europäischen Oldtimern. Ein Fortsetzung der Car-Show wäre begrüßenswert.

 

 

Subway Dormagen 2018

Kalt wie im Kühlschrank, dazu windig, ergab eine gefühlte Temperatur um die 0 Grad. Hatte zur Folge, daß der Platz nur kurzfristig gut besetzt war. Stimmung dennoch gut. Zwischendurch aufwärmen am 1 Euro Kaffee im Restaurant. Und wie immer tauchen unbekannte Oldies auf, z.B. ein (ca. 1967er) Rambler American 440 aus Köln,

 

 

 

 

 

 

 

oder ein rattiger Dodge Pick up aus Raum Leverkusen

und die Überraschung des Tages, ein 55er Chevy Bel Air neu von Heike und Udo

Dieses Top-Model erhielt bei unseren American Car Nationals 1994 und 1995 die ersten Plätze Kategorie Streetmachine und je einen Wild Card Aufkleber für künftigen freien Eintritt. Die Aufkleber kleben immer noch. Alle weiteren Bilder wie immer bei Fotos.

Music Store 2018

Zum 7. Mal haben wir uns am Kölner MusicStore versammelt. Aufgrund deren Werbung hatten wir diesmal auch allgemeines Publikum am Platz, was zu einer angenehmen Bereicherung führte, und das schöne Wetter tat sein übriges. Die bisherige Live-Performance wurde durch Musik „vom Band“ ersetzt, was nicht verkehrt war. Die Jungs auf der Bühne der letzten  Jahre wurden eh kaum beachtet, schade eigendlich. Was fehlte, ein Getränke /Imbißstand mit paar Sitzgelegenheiten. Wir erfuhren, daß der neue Chefkoch dagegen war, u.a. weil er über 100 freie Mittagessen für unsere Teilnehmer aus der hauseigenen Kantine abrechnen konnte.

Zum 1. Mal bei uns – ein 1949 Packard 200 Deluxe von BK Classic Cars 

Insgesamt zählten wir knapp 100 Cars und fast nur Klassiker pre 1978. Das freute Geschäftsführer Michael Sauer und bat uns, nachdem er einen von mir eingeladenen Super Käfer gesehen hat, im nächsten Jahr auch Custom-Cars einzuladen. Bedenken wurden ausgeräumt, sodaß wir neben den beliebten American Classics auch eben mal was anderes ansprechen.

Auch diese „Ratte“ kam uns besuchen und erregte gehöriges Aufsehen. Wenn es sich auch um kein klassisches Top-Car handelt, sprechen wir die große Kustom Kulture Szene hiermit an, einen Tag am MusicStore zu verbringen. Schaun wir mal was kommt…