Motorworld Köln / Rheinland Eröffnung

Nach 5 Jahren Planung und Baustelle ist die Motorworld endlich (fast) fertig. Am 16. und 17. Juni war offizielle Eröffnung der beiden großen Hallen mit alten und neuen Luxus Sportwagen und Limousinen, aber wenig Amerikanisches dabei. Restaurants, Verbindungswege und das V8 Hotel sowie ein Teil der Parkplätze sind noch in Bau.  Aber, das Management hat mit vielen Abdeckungen, Flaggen und Ausstellungsstücken dafür gesorgt, daß man sich auf dem großen Gelände wohlfühlen kann. Nicht gefallen haben mir die quadratischen teils mit Flatterband umzäunten Einteilungen und die damit erforderlichen vielen wichtigen mit Warnwesten ausgestatteten Fahrzeugeinweiser fortgeschrittenen Alters. Sie sollten wohl auch die vielen Zuschauer auf Distanz halten. Diese ganze Abteilung erschien mir wie eine zweite Liga im Gegensatz zu den adrett gekleideten Motorworld Angestellten in Verbindung mit den hochpreisigen Exponaten in und entlang den Ausstellungshallen und den hochgesteckten Zielen allgemein.

    Dies ist der mittlere Teil des Geländes mit dem Michael Schumacher Hangar, die Aufnahme mit den Youngtimern entstand gegen Mittag

Auch wenn ich kein Schumi Fan bin, so ist die Ausstellung über den erfolgreichsten Formel 1 Rennfahrer sehenswert. Von den Kart Anfängen über Formel 3 bis zu den Benetton, Renault, Ferrari und Mercedes Benz Formel 1 Racern sind fast alle ausgestellt, außerdem zahlreiche erste Plätze Pokale, die schon Kunstwerke darstellen, sowie Overalls, Helme und Caps während seiner Karriere. 

  3 Liter Ferrari V 12 mit mindestens 770 PS aus dem Jahr 2000

Da die Restaurants im wichtigsten Bereich noch nicht fertig waren, wurde das Catering zum größten Teil von der Frechener Firma Tajima Eventmobile, die für ihre ausgefallenen Foodtrucks bekannt ist, übernommen. Laut MW-Management rechnete man mit 20.000 Besuchern, die dazugehörigen Autos wurden weit weg auf einem Parkplatz Nr.9 geparkt, wer sich auskannte fuhr zu Ikea.

Am 15. Juli, wenn Fußball-Deutschland (nicht) im Endspiel steht, haben wir unseren Einstand, allerdings ohne Zuschauermassen.  

 

 

GM-Vollmerhsn.

Sonntag, 3. Juni, halbelf, es sind schon 12 Autos da. Kurz nach elf war es dann voll. Im Laufe des Mittags hatten wir schließlich 98 gutgelaunte Teilnehmer am Platz, darunter erstmals 6 Chrysler/Dodge in einer „Bau“-Reihe,  300C / Magnum. Ein schöner Tag mit angenehmen Temperaturen ging gegen halbdrei zu Ende. Zum Abschluß noch ein Imbiß in der Jagdhütte bei Ründeroth und zurück nach Hause. Nice Pics s. Bilder 2018 !

RMC in Egelsbach b. Frankfurt

Egelsbach liegt im großen Einflussbereich südlich unserer Weltstadt Frankfurt. Auf div. Rankings wird Ffm. für Deutschland unter den ersten 20 hinter Berlin geführt. Warum das so ist, erkennt man schon daran wenn man zu Fuß in Downtown in den Businessvierteln und an der Messe unterwegs ist.

Aufgrund der günstigen Infrastruktur u.a. mit dem größten deutschen Flughafen hatte sich die Besatzungsmacht USA nach dem Weltkrieg auch hier angesiedelt. Die Amis brachten ihre Autos mit, weil die deutschen Kleinwagen damals nicht zum Lifestyle passten. Im weitläufigen Einzugsbereich der Stadt von Mainz bis Hanau sowie von Bad Homburg bis Darmstadt und darüberhinaus bildete sich in den 1980er Jahren die deutsch-amerikanische US-Car Freundschaft Rhein MainCruisers, RMC, die noch heute existiert.

Initiator für den Zusammenhalt ist Street-Rodder Mathias Vogel, genannt Condor, der sich viel Arbeit macht, die dortige Szene zusammen zu halten und mit der IG RMC eine langjährige Identität zu behalten. Als wir in Köln noch unter dem Clubnamen Gasoline Guzzler existierten, waren wir schon mal vor Ort. Eines der ersten größeren Treffen fand Mitte der 80er auf der ehemaligen US-Base, PX-Gelände, an der Frankfurter Miguelallee statt, hier kamen mehrere hundert Cars zusammen und wir befanden uns in einem Stück Amerika. Gleiches galt auch für div. Dragsterrennen im östlich gelegenen Erlensee, die gerne besucht wurden. Und wo gab es sonst Drag-Races !?

Z.Zt. trifft man hier in Egelsbach plusminus 50 Autos an lauen Freitag Abenden. Darüberhinaus gibt es Listen großer regionaler Veranstaltungen um Frankfurt mit bis zu 1000 Teilnehmern incl. Euro-Oldtimern wöchentlich!  s. www.rmc-goodguys.de.  Dabei ist nicht erforderlich, dies alles in div. deutschlandweiten Portalen oder Printmedien bekannt zu machen. Es läuft seit Jahrzehnten dynamisch einfach gut. Hier noch paar nice Pics vom 11. Mai:

Dieser Willys gehört Oliver N. von Fa. Nitschart. Spezialität sind szenetypisch gebrannte Holzbilder

 

Tag ohne Arbeit

Endlich ging es wieder ab am Tag der Arbeit 1. Mai auf dem grünen Parkplatz von Aldi in Lövenich. Die C.C. Durchschnittszahl wurde erreicht, alle waren zufrieden und sind geblieben, auch wenn es etwas schattig war. Damit haben wir subjektiv gesehen, das größte Aldi-Cruising Deutschlands, es gibt wohl auch nur das eine. Die Marktleitung wird davon nichts mehr merken, weil der Platz aufgeräumter als zuvor verlassen wurde. Man kann den Teilnehmern immer wieder für ihr diszipliniertes Verhalten danken, was die Aquisition neuer Locations erheblich vereinfacht ( z.B. Hangelar, MusicStore, Motorworld, Seepark Zülpich).    

Dieser schöne 34er Ford gehörte einem Dachdeckermeister aus Rösrath, der neue Besitzer ist jetzt neu in der Szene angekommen.

Rainer mit seinem Lotus Elite aus den 50ern. Der wenig gebaute Klassiker (Vierzylinder, Vierfachvergaser) hat einen ideellen sechsstelligen Wert. Der Mann aus „Mettman“ ist Spezialist für Lotus und Lola Rennwagen.

Mit diesem 55er Buick Special fährt unser ehem. Verbindungsmann Horst vom Flugplatz Hangelar nebst Gattin u.a. zu unseren C.C. Treffen.

C.C.C.

Ein „C“ mehr steht für Cologne Corvette Connection, in dieser Form gegründet in 2015 als lockere IG. und zugehörig im Corvetteforum mit 14-tägigen Treffen im Miss Pepper Restaurant Frechen/ Köln. Der relativ kleine Parkplatz hinter der Mundorf Tanke ist dann schnell besetzt nicht selten mit der fast ganzen Modell Palette als Coupes, Fastback, Convertibles, Sting Rays, ZR, C1 bis C7, div. Sondermodellen und Umbauten die in Deutschland so rumfahren. Fachlich kann man sich hier gute Ratschläge holen, nette Leute können auch schon mal „Platz“ nehmen und die tiefe Enge eines Sportwagens kennenlernen. Der Ein- und Ausstieg eines SUVs ist dagegen Luxus. Die +/- 400 Corvette-PS auf der Bahn nahe am Boden machen dafür am meisten Spaß.  Mehr Infos auf  www.corvetteforum.de

C2 hier bei TSL-Motorhomes 2017 in Heimerzheim