Horst of Hangelar

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Helicopter Vorfeld Sankt-Augustin Hangelar

Eine der attraktivsten Locations konnten wir im Frühjahr 2008 gewinnen. Erstmals wurde uns gestattet, ein Treffen auf dem Vorfeld der ADAC Hubschrauber Rettungsstaffel zu organisieren. Maßgeblich daran beteiligt und Fürsprecher war seinerzeit Horst G., ex Helicopter Wartungsmitarbeiter und später im Service tätig für weltweit angehende Piloten und Ingenieure in der Simultanbetriebshalle hier in Hangelar sowie sein ehem. Vorgesetzer, der das mit den Worten „Warum nicht, wir sind ja schließlich ein Automobil-Verein“. Neun Jahre später, 2016, kam ein neuer Chef und der wollte das nicht mehr, sodaß auch für uns die letzte Show dort stattfand. 

Horst gelang es leider nicht den Mann von uns zu überzeugen, nachteilig aber auch, daß er kurze Zeit später in Ruhestand ging. Eine fähige Verbindungsperson seitens des ADAC ließ sich nicht finden. Da auch wir eine gewisse Verantwortung hatten, sind wir im Nachhinein dankbar, daß alle Teilnehmer den wenigen Anweisungen gefolgt sind. Immerhin war die Verbindung zu Wartungshallen /Garagen, Startbahn und Tankstelle für Flugbenzin nicht abgesperrt. Es war eine kölsche Lösung  „Et hätt noch immer jotjejange“.

 Geteilter Gutshof im Rhein Sieg Kreis von Clemens a.d.M. und Horst G. samt Familien und Haustieren

Hintergrund des Gehöfts ist natürlich Platz für div. Fahrzeuge älterer Bauart. Als Unterstellmöglichkeit wurden Pferde- und Schweinestall sowie eine Scheune befahrbar gemacht. Der Wohnbereich hatte allerdings Priorität; Renovierungs- und Bauzeit seit über 40 Jahren bis heute. Immerhin handelt es sich um 3.000 m².

Steht gut und fährt auch gut, das 1955er Buick Special Hardtop Coupe schon mit V8  4,3l und 188 PS

      Garage /Werkstatt ein roter Jaguar E mit 4,2l Reihen 6 Zyl. und 260 PS plus ein Caterham, früheres Lotus Modell, Bj. ´70 mit Reihen 4 Zyl. verändert auf 1750 ccm und ca. 130 PS bei 560 kg Leichtgewicht 

Kreativtalent Horst betätigte sich auch als Künstler in Ölmalerei auf Leinwand, speziell Fotorealismus. eines der Bilder s.u. 

 

Hier das  Cadillac La Salle Business Opera Coupe

Was für eine Bezeichnung eines Automodells

Art Deco ? eines Armaturenbretts

Zu guter Letzt aus dem Bestand eine historische Indian, die ein Bekannter für ein Clean-up hier untergestellt hat. Der Mann sprach von Patina, wir sagen dazu Altschmuddel der beseitigt werden muß, dann kommt die Patina zum Vorschein. Das Bike steht zum Privat-Verkauf. 

Essen Motor Show (EMS)

Wie lange gibt es die schon !?  Nach paar Jahren aussetzen bin ich mal wieder dahin, habe den Nachmittagstarif des Preview Days (Black Friday) für 3 Stunden und 14 € gewählt und es nicht bereut. Entspanntes Schlendern durch die Hallen, kein Gedränge und ungestörtes Fotografieren. Auch die Anreise zur Mittagszeit sowie Rückfahrt nach 18 Uhr verlief ohne nennenswerte Staus. 

Schön, schnell, extravagant, die Nr. 1 für sportliche, individuelle Automobile. Zum 4. Mal in Folge Platz 1 in Kategorie Events gewählt – Text EMS.  Und seit 2018 auch in Guangzhou als China Essen Motor Show…wenn das nicht mal mit Food Truck Messe verwechselt wird.

Bei unseren Fotos wurden natürlich amerikanische Fabrikate bevorzugt und die waren auch zahlreich vorhanden. Tuning und Customizing, Lifestyle, Motorsport, Classic Cars, Schwerpunkt Extrem-Tuning. Hier paar Eindrücke:

 

 

52er Chevy 3100 Pick up von Henk´s Customs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dragster im Stil eines 41er Willys Coupe von Geiger, München.  4000 PS /10.000 U/Min. – viertl.Meile 6,2 sec. – 0-100 in 0,9 sec. – 390 km/h

Einer der hunderten spez. Anbieter für Umbauten wirklich aller Art

No Comment

Samba-Bully im Angebot für schlappe Hunderttausend

Für Puristen eine Katastrophe, ansonsten echt geil

Dekoratives Wandbild mit seltenen Exemplaren

Einer der zur Ausstellung passenden Food ehem. Imbiß Stände

Das Klimaproblem wird mit Kauf der Eintrittskarte an der Garderobe abgegeben – kein Thema. Elektro-Auto Angebote muß man suchen, und – gibt es schon „Tuner“ dafür ?   

Ramstein & K´Town

Zur Überbrückung des Herbst/Winters 2018 /19 machte ich bei kühlen 6 Grad C eine Tagestour zur US Air-Base Ramstein und Umgebung von Kaiserslautern, kurz K´Town.  U.a. wurde der Ort bekannt durch das Flugshow Spektakel von August 1988 mit dem verheerenden Zusammenstoß einer italienischen Flugstaffel, bei dem 70 Menschen ums Leben kamen und über 1000 verletzt wurden. Damals wollte ich die Show unbedingt besuchen, war dann aber kurzfristig aus wichtigen familiären Gründen verhindert, was mir wohl das Leben gerettet hat. Ferner ist Ramstein weltweit bekannt durch „Sänger“  Till Lindemann von Rammstein, der den Namen für seine Band ausgesucht, aber mit 2 m geschrieben hat.

Im Umfeld der größten amerikanischen Air-Base außerhalb der USA (mit K´Town, Ramstein, Landstuhl, Spangdahlem) leben noch etwa 60.000 Soldaten incl. Familienangehörigen, erzählte mir einer der US-Autohändler.  Mit der Stationierung im Frankfurter Raum und vor Schließung der US-Abteilung am Frankfurter Flughafen waren es sogar mal eine halbe Million. Ein Großteil der Familien lebt auf der Base, die sich hier ihr Klein-Amerika mit fast allem was man so aus USA kennt, aufgebaut haben. Steuert man das Gelände an, erkennt man schon an der überbreiten und belebten 1 km langen Zufahrt (ehemalige Reichsautobahn) die Größe des Geländes vor und hinter der Einfahrtskontrolle. Hier ist dann aber erstmal Schluß für Normalbesucher, es sei denn, man hat sich für eine Besichtigung in einer Gruppe vorab angemeldet.         

Grund meines Besuches in der Region ist die Tatsache, daß es sich auch außerhalb der Base amerikanisiert hat, was ich mir aktuell vor Ort ansehen wollte. Hierzu einige Fotos:

 

Damals vor 30 Jahren erlebte man das vor allem auf und neben den öffentlichen Straßen. An den großen US Cars mit ihren V8 Motoren sah und hörte man was da kommt. Die typisch kleinen Nrn.-Schilder ergänzten die Herkunft. Heutzutage muß man schon genauer hinsehen, weil die Modelle bis auf die beliebten Pickup-Trucks kleiner geworden sind, und die Straßenzulassung erfolgt wohl aus Sicherheitsgründen mit deutschen Nrn.-Schildern in gängigen Normalgrößen. Irgendwie erkennt man sie aber doch aufgrund des eigenen Stylings und sieht sie vor Restaurants, Nail Studios, Car-Wash und Supermärkten parken.

In den achtziger und neunziger Jahren veranstaltete ein Angehöriger der Streitkräfte namens Mr. Roeder die 2-tägige Show „Cars are the Stars“ auf div. Leerflächen der Army, zuletzt auf der Enclave „Vogelweh“ bei Kaiserslautern. Fast jedes Jahr hat der Club Gasoline Guzzler Köln mit alten Ami-Classikern da teilgenommen und auch einige der zahlreichen Pokale abgeräumt. Zu der Zeit kamen auch noch unsere amerikanischen „Freunde“, die auch in Germany nicht auf ihre Autos verzichten wollten, mit Fullsize Cars und Streetmachines zum Treffen. Vogelweh ist auch heute noch US-Gelände nur für die Army mit eigenem Supermarkt, Tankstelle, Fast-Food usw.  Spätestens nach Bin Ladens Anschlag  9/11en war dann Schluß mit Lustig. Es gab zwar nochmal ein Versuch mit Voranmeldung zur Registrierung, Anmeldung und akribische Kontrolle vor Ort, das war´s aber dann offiziell in Vogelweh.

Überwiegend werden junge gebrauchte Fahrzeuge amerikanischer, japanischer, amerikanisierte europäische Fabrikate sowie neue Autos angeboten. Dabei sind die Preise moderat, so z.B. eine 1 Jahr alte Toyota Camry Familienkutsche für 23.000 US-Dollar. Die Verkäufe sind nur für Army Angehörige vorgesehen, deutsche Interessenten haben wenig Chancen zum Erwerb der Autos, es sei denn, man findet einen Händler, der sich die Mühe macht, alle formalen Angelegenheiten, u.a. Einfuhrsteuer, Zoll, Umrüstung, TÜV zu erledigen und vorab zusätzlich bis zu einer fünfstelligen Summe Dollars auf den Tisch zu legen.

z. B. für einen modernen Chevy Malibu  

Natürlich wird hier in der Gegend auch amerikanisch gefuttert. Auf der L 395 gibt es noch immer den Fast Food Chicken Laden, der schon in den 80er Jahren existierte, s.u.

Interessant ist die Tatsache, daß viele deutsche Geschäftsleute sich auf die englischsprechende Kundschaft eingestellt haben und auch einen mit „Hi“ oder „Hello“ begrüßen, vielleicht auch dann, wenn man vermeintlich amerikanisch oder wie Kool & The Gang aussieht. Und die Händler sprechen eh nur in Landessprache (with a little bit „Deutsch“).

Zum Schluß noch einige andere amerikanisch geprägte Geschäftsfelder:

Solch ähnliche Imbiss-Lokale gab es in den 1920er Jahren schon mal als „Pig-Stand“ am Sunset-Boulevard

Interessante Billigversion einer Waschanlage…

Hier ein Studio eines farbigen Inhabers      

The Alamo Restaurant für die Chicanos in Ramstein

Wir verabschieden uns und sagen  Good-Bye ! Take Care, see you…

 

 

Alle Fotos wurden in Ramstein, Miesenbach und entlang der Landstrasse L 395 zwischen Landstuhl und Kindsberg aufgenommen   

Zeitblende 1969

Anläßlich des 50-jährigen Woodstock Jubiläums vom 15. 8. 1969 hat das LVR-Freilicht Museum Kommern unter dem Titel Zeitblende 1969 ein Familienfest veranstaltet mit div. Rückblicken zu wichtigen Ereignissen aus dieser Zeit zu den Themen Musik, Politik, Mode, Erinnerungsfotos, Objekte und der Hippie-Kultur. Letzteres wurde von einem (Ehe)-Paar, die sich Holly Hoppers nannten, auf der Bühne einer teilabgesteckten Wiese, das als Woodstock deklariert wurde, dem Publikum erzählt mit Gesang und Tanz. Der Vergleich der Darbietungen mit dem Woodstock-Festival mit geschätzten 500.000 Zuschauern hinkte allerdings gewaltig. Musikalisch traten Samstagabend die älteren Herren der Krautrock-Band „Epitaph“ auf  ( typischer Musikstil höre z.B. auf Youtube ). 

Aber – es wurde auch ein Oldtimer Treffen bis Baujahr 1969 ausgeschrieben, natürlich mit Anmeldung, aber mit freier Zufahrt. 

Hier ein paar Eindrücke aus amerikanischer … 

und „luftgekühlter“ Sicht

Immerhin folgten knapp 100 Oldies dem Aufruf des Museums, darunter auch Teilnehmer aus dem naheliegenden NL und B. Letztlich einer der Höhepunkte war der Oldtimerkorso auf den Wegen des Museumsgeländes durch Wald und Wiese.  

 

Cologne Corvette Connection

Die Kölner Corvette Connection, auch CCC genannt, hat sich vor ca. 5 Jahren gebildet und umfaßt einen Radius um Köln von tatsächlich ca. 100 km. Eine genaue Mitgliederzahl kann man nicht nennen, weil es sich auch hier um eine lockere Interessen-Gesellschaft handelt ohne feste Reglementierung. Bei optimalen Gegebenheiten können es um die 30 Cars für einen Abend werden, man sollte jedoch C1 bis C7  (demnächst C8) Eigentümer sein.

          Aus tiefem Westen nach Frechen / Köln für paar Stunden angereist, C7 aus Aachen

Der Organisator oder auch „Präsi“ namens Uwe hat die Chance genutzt im ebenfalls seinerzeit eröffneten Diner-Lokal „Miss Pepper“ in Frechen einmal im Monat die Corvette Leute zusammen zu bringen, obwohl es alternativ immer noch den Treffpunkt Meigers Mühle in Lohmar gibt.

                                                           Uwe,  fährt z.Zt. eine rote C3

Das trübe Wetter hier mitten im August tat der guten Stimmung beim Hamburger Dinner keinen Abbruch. Der SL im Hintergrund hat sich in die Meute gemogelt, ein Tausch mit einer adäquaten Corvette wäre vielleicht möglich.

Vorne rechts Corvette Technik Guru Jörg Vogelsang von ACP Euskirchen und seiner freundlichen Begleitung gegenüber, beim Studium der ausladenden Burger und Zubehör Karte. Der lange Tisch wurde von „Frl. Pepper“ für CCC reserviert.    

Bis zum nächsten Mal, jeweils am 2. Mittwoch im Monat…take care…

 

Retro Classics Cologne

Zweite und (vorerst) letzte Vorstellung der deutschen Retro Classiker Veranstaltungen in Köln. Dieses Mal wurden die nördlicheren Großhallen 6 und 9 gebucht. Beide Hallen waren gut gefüllt und nicht so dicht mit Autos zugestellt wie bei der Essener Techno Classica. Man kann gute Fotos machen ohne daß das Blech anderer Autos auf dem Bild stört. Angenehm empfand ich auch, daß es selbst gegen Nachmittag keine Massenabfertigung gab.

Heckflossenparade der Giganten Lincoln Continental (1964) und Mercury Parklane (1959)

Im westlichen Teil der Halle 6 gibt es auch einige Reihen themenbezogener Verkaufsstände.  Internationale Spezialstände waren noch nicht vertreten. Vergleicht man das mit der T.Cl. Essen, so steht hier von den Ständen her gesehen nur ein Bruchteil dessen, was im Ruhrpott aufgestellt ist. Aber es gibt auch einige Kuriositäten u.a. Poolbillard auf Mustang Basis. 

Auch wieder dabei, Harry mit seinem Team von Classic Cars and Caravans, Niederkassel

Hin und wieder in Köln zu sehen, das geile Coupe des Ford Cobra Daytona

Ein echter NASCAR Racer aus der 1979er Saison, Oldsmobile Cutlass

Sehenswert eine Auswahl des ehem. Herstellers Stutz – hier  1971er Blackhawk und 1968er Bearcat 

In einer separaten Ecke hervorragend restaurierte alte Lastwagen aus der Wirtschaftswunderzeit und einige US-Trucks, z.B. der 1957er Kenworth

 

 

 

 

 

 

 

Die US Car Fraction war relativ gut vertreten, auch neue Produkte eines Händlers wurden ausgestellt. Die überwiegende Mehrheit besteht allerdings auch hier aus europäischen Oldtimern. Ein Fortsetzung der Car-Show wäre begrüßenswert, es sieht aber nicht mehr danach aus  (Mai 2020)

Motive aus M.-Kärlich Gew.-Park

 

Der 1967 gegründete Park soll der zweitgrößte Deutschlands sein, die hier fotografierte Main-Street ist 2 km lang und wird täglich von 25.000 Autos besucht. Großhändler, Einzelhändler, Industrie, Musterhäuser, Restaurants (u.a. McD, BK., KFC, Sub.) und Cafes, meistens mit Außenbewirtung haben sich angesiedelt. Der Park befindet sich nördlich von Koblenz neben der B 9. Ursprünglich vorstellbar für eine mögliche C.C.Car-Meeting Location.

 

 

The End