8. Caracciola Oldtimer Gedächtnis-Treffen

Rudolf Caracciola (1901 – 1959), Rennfahrer auf Mercedes, bei einem Rekordversuch bei 440 km/h zw. Frankfurt und Darmstadt tödlich verunglückt. R.C. wurde in Remagen geboren und aus diesem Grunde veranstaltet der R.C. Club e.V. von 1981 jährlich ein Oldtimer Treffen an der Rheinpromenade.  S.u.

Lt. Besitzer gibt es in Deutschland nur 1 Exemplar des amerikanischen Roadsters Panoz aus den 1990er Jahren (Straßenversion). Panoz als Race Cars kennt man hauptsächlich von Langstreckenrennen (u.a. LeMans) wo der LMP1 respektable Erfolge feierte.

Der von Ford amerikanisierte 17m aus dem Jahr 1958

Gefällige Straßenversion des alten Military Jeep Originals

Uns allen bekannte Rennsemmel vom Nürburgring:  der Fiat Abarth (Jagst) 1000

Lt. Express die schönste Promenade zw. Köln und Koblenz, etwas südlich davon die Brücke von Remagen.

 

Auch dieser rattige original gerostete Käfer wurde am Mikrofon erwähnt 

„Tuning“ Cars im Seepark

Wieder mal eine aktuelle Horizont Erweiterung in Sachen Euro Tuning. Die Forty-Four-Car-Culture UG hatte zum wiederholten Mal ihr Treffen hier am Zülpicher Seepark ausgerufen, und das wollten wir uns mal ansehen. Offizieller Beginn war 9 Uhr, ab 7 schon Einlaß und ca. 200 Show-Cars befuhren die Wiesen, und zwar alle des Parks. 

Und nicht nur die „Liege“-Wiesen wurden befahren, sondern auch die bei unserem Meeting angebotene Seebühne wurde reichlich genutzt.

Die Teilnehmer stehen im Gegensatz zu unserer Reihenordnung großzügig kreuz und quer verteilt, was den Vorteil hat, daß man sein Schätzchen individuell zum Begutachten positionieren kann. Nachteil ist Platzverschwendung wenn man nicht genug davon hat. Der Seepark ist in dieser Hinsicht allerdings auch hier optimal für mehr als 200 Autos geeignet.

Da die meisten Motorhauben geschlossen blieben, dürfte bei fast allen Cars lediglich Fahrwerkstuning, bei einigen wenigen zusätzlich Lack bzw. Folientechnik zum Einsatz gekommen sein. Man könnte auch von Euro LowRidern reden, denn im Parkzustand steht man mittels Hydraulik unfahrbar auf dem Boden.

Die Veranstaltung lief bis 20 Uhr und in unserer mehrstündigen Besuchszeit lief alles sehr diszipliniert ab. Auch mit diesen Leuten, die nicht zur Kategorie (Raserszene) Jung, Migrationshintergrund, Oberkörpertrainig gehören, kann man so sensible Gelände wie eben diesen Seepark nicht nur mit Badegästen, sondern auch parallel mit Autos befahrbar machen. Ein großes Lob für die Stadt Zülpich ohne die sonst verbreiteten Bedenknisträger.    

Einen wesentlichen Unterschied gibt es neben den Automodellen:  Teilnehmer müssen sich vorher registrieren lassen und aktuell 25,–Euro Parkgebühr bezahlen, wer unangemeldet vorfährt, könnte ggfs. aus Platzmangel abgewiesen werden (andere Gründe sind nicht bekannt). Auch einige wenige spezielle Stände ( Felgenveredlung, Hydraulik, Wrapping, sowie Döner, Waffeln, Eis) machten mit, was sich bei 200 Autos mit Beifahrern und zahlreichen Badegästen wohl lohnen dürfte.

Hier noch einige ergänzende Beispiele unserer Fotostrecke:

Ja, auch mindestens 6 Mustangs sind gekommen

 Bye Bye Seepark 2020

 

 

Zeitblende 1969

Anläßlich des 50-jährigen Woodstock Jubiläums vom 15. 8. 1969 hat das LVR-Freilicht Museum Kommern unter dem Titel Zeitblende 1969 ein Familienfest veranstaltet mit div. Rückblicken zu wichtigen Ereignissen aus dieser Zeit zu den Themen Musik, Politik, Mode, Erinnerungsfotos, Objekte und der Hippie-Kultur. Letzteres wurde von einem (Ehe)-Paar, die sich Holly Hoppers nannten, auf der Bühne einer teilabgesteckten Wiese, das als Woodstock deklariert wurde, dem Publikum erzählt mit Gesang und Tanz. Der Vergleich der Darbietungen mit dem Woodstock-Festival mit geschätzten 500.000 Zuschauern hinkte allerdings gewaltig. Musikalisch traten Samstagabend die älteren Herren der Krautrock-Band „Epitaph“ auf  ( typischer Musikstil höre auf Youtube ). 

Aber – es wurde auch ein Oldtimer Treffen bis Baujahr 1969 ausgeschrieben, natürlich mit Anmeldung, aber umsonst. 

Hier ein paar Eindrücke aus amerikanischer … 

und „luftgekühlter“ Sicht

Immerhin folgten knapp 100 Oldies dem Aufruf des Museums, darunter auch Teilnehmer aus dem naheliegenden NL und B. Letztlich einer der Höhepunkte war der Oldtimerkorso auf den Wegen des Museumsgeländes durch Wald und Wiese.  

 

Cologne Corvette Connection

Die Kölner Corvette Connection, auch CCC genannt, hat sich vor ca. 5 Jahren gebildet und umfaßt einen Radius um Köln von tatsächlich ca. 100 km. Eine genaue Mitgliederzahl kann man nicht nennen, weil es sich auch hier um eine lockere Interessen-Gesellschaft handelt ohne feste Reglementierung. Bei optimalen Gegebenheiten können es um die 30 Cars für einen Abend werden, man sollte jedoch C1 bis C7  (demnächst C8) Eigentümer sein.

          Aus tiefem Westen nach Frechen / Köln für paar Stunden angereist, C7 aus Aachen

Der Organisator oder auch „Präsi“ namens Uwe hat die Chance genutzt im ebenfalls seinerzeit eröffneten Diner-Lokal „Miss Pepper“ in Frechen einmal im Monat die Corvette Leute zusammen zu bringen, obwohl es alternativ immer noch den Treffpunkt Meigers Mühle in Lohmar gibt.

                                                           Uwe,  fährt z.Zt. eine rote C3

Das trübe Wetter hier mitten im August tat der guten Stimmung beim Hamburger Dinner keinen Abbruch. Der SL im Hintergrund hat sich in die Meute gemogelt, ein Tausch mit einer adäquaten Corvette wäre vielleicht möglich.

Vorne rechts Corvette Technik Guru Jörg Vogelsang von ACP Euskirchen und seiner freundlichen Begleitung gegenüber, beim Studium der ausladenden Burger und Zubehör Karte. Der lange Tisch wurde von „Frl. Pepper“ für CCC reserviert.    

Bis zum nächsten Mal, jeweils am 2. Mittwoch im Monat…take care…

 

Retro Classics Cologne

Zweite Vorstellung der deutschen Retro Classiker Veranstaltungen in Köln. Dieses Mal wurden die nördlicheren Großhallen 6 und 9 gebucht. Beide Hallen waren gut gefüllt und nicht so dicht mit Autos zugestellt wie bei der Essener Techno Classica. Man kann gute Fotos machen ohne daß das Blech anderer Autos auf dem Bild stört. Angenehm empfinde ich auch, daß es selbst gegen Nachmittag (noch) keine Massenabfertigung gibt; Ob das allerdings im Sinne des Veranstalters ist, kann ich nicht beurteilen. 

Heckflossenparade der Giganten Lincoln Continental (1964) und Mercury Parklane (1959)

Im westlichen Teil der Halle 6 gibt es auch einige Reihen themenbezogener Verkaufsstände.  Internationale Spezialstände waren noch nicht vertreten. Vergleicht man das mit der T.Cl. Essen, so steht hier von den Ständen her gesehen nur ein Bruchteil dessen, was im Ruhrpott aufgestellt ist. Aber es gibt auch einige Kuriositäten u.a. Poolbillard auf Mustang Basis. 

Auch wieder dabei, Harry mit seinem Team von Classic Cars and Caravans, Niederkassel

Hin und wieder in Köln zu sehen, das geile Coupe des Ford Cobra Daytona

Ein echter NASCAR Racer aus der 1979er Saison, Oldsmobile Cutlass

Sehenswert eine Auswahl des ehem. Herstellers Stutz – hier  1971er Blackhawk und 1968er Bearcat 

In einer separaten Ecke hervorragend restaurierte alte Lastwagen aus der Wirtschaftswunderzeit und einige US-Trucks, z.B. der 1957er Kenworth

 

 

 

 

 

 

 

Die US Car Fraction war relativ gut vertreten, auch neue Produkte eines Händlers wurden ausgestellt. Die überwiegende Mehrheit besteht allerdings auch hier aus europäischen Oldtimern. Ein Fortsetzung der Car-Show wäre begrüßenswert.

Nach neuesten Meldungen fällt die Vorstellung 2019 wegen unüberbrückbaren Differenzen wohl aus.  Abgesagt!

 

 

Motive aus M.-Kärlich Gew.-Park

 

Der 1967 gegründete Park soll der zweitgrößte Deutschlands sein, die hier fotografierte Main-Street ist 2 km lang und wird täglich von 25.000 Autos besucht. Großhändler, Einzelhändler, Industrie, Musterhäuser, Restaurants (u.a. McD, BK., KFC, Sub.) und Cafes, meistens mit Außenbewirtung haben sich angesiedelt. Der Park befindet sich nördlich von Koblenz neben der B 9. Vorstellbar für eine mögliche Location C.C.Car-Meeting.