Zeitblende 1969

Anläßlich des 50-jährigen Woodstock Jubiläums vom 15. 8. 1969 hat das LVR-Freilicht Museum Kommern unter dem Titel Zeitblende 1969 ein Familienfest veranstaltet mit div. Rückblicken zu wichtigen Ereignissen aus dieser Zeit zu den Themen Musik, Politik, Mode, Erinnerungsfotos, Objekte und der Hippie-Kultur. Letzteres wurde von einem (Ehe)-Paar, die sich Holly Hoppers nannten, auf der Bühne einer teilabgesteckten Wiese, das als Woodstock deklariert wurde, dem Publikum erzählt mit Gesang und Tanz. Der Vergleich der Darbietungen mit dem Woodstock-Festival mit geschätzten 500.000 Zuschauern hinkte allerdings gewaltig. Musikalisch traten Samstagabend die älteren Herren der Krautrock-Band „Epitaph“ auf  ( typischer Musikstil höre auf Youtube ). 

Aber – es wurde auch ein Oldtimer Treffen bis Baujahr 1969 ausgeschrieben, natürlich mit Anmeldung, aber umsonst. 

Hier ein paar Eindrücke aus amerikanischer … 

und „luftgekühlter“ Sicht

Immerhin folgten knapp 100 Oldies dem Aufruf des Museums, darunter auch Teilnehmer aus dem naheliegenden NL und B. Letztlich einer der Höhepunkte war der Oldtimerkorso auf den Wegen des Museumsgeländes durch Wald und Wiese.  

 

Cologne Corvette Connection

Die Kölner Corvette Connection, auch CCC genannt, hat sich schon vor 5 Jahren gebildet und umfaßt einen Radius um Köln von tatsächlich ca. 100 km. Eine genaue Mitgliederzahl kann man nicht nennen, weil es sich auch hier um eine lockere Interessen-Gesellschaft handelt ohne feste Reglementierung. Bei optimalen Gegenheiten können es um die 30 Cars für einen Abend werden, man sollte jedoch C1 bis C7  (demnächst C8) Eigentümer sein.

          Aus tiefem Westen nach Frechen / Köln für paar Stunden angereist, C7 aus Aachen

Der Organisator oder auch „Präsi“ namens Uwe hat die Chance genutzt im ebenfalls eröffneten Diner-Lokal „Miss Pepper“ in Frechen einmal im Monat die Corvette Leute zusammen zu bringen, obwohl es alternativ immer noch den Treffpunkt Meigers Mühle in Lohmar gibt.

                                                           Uwe,  fährt z.Zt. eine rote C3

Das trübe Wetter hier mitten im August tat der guten Stimmung beim Hamburger Dinner keinen Abbruch. Der SL im Hintergrund hat sich in die Meute gemogelt, ein Tausch mit einer adäquaten Corvette wäre vielleicht möglich.

Vorne rechts Corvette Technik Guru Jörg Vogelsang von ACP Euskirchen und seiner freundlichen Begleitung gegenüber, beim Studium der ausladenden Burger und Zubehör Karte. Der lange Tisch wurde von „Frau Pepper“ für CCC reserviert.    

Bis zum nächsten Mal, jeweils am 2. Mittwoch im Monat…take care…

 

Veranstaltungskosten

2018 gab es wieder Diskussionen darüber, ob es gerechtfertigt ist, für Treffen Eintrittsgelder zu erheben. Hauptargument der Kritiker: Ich komme mit meinem Show-Car und da soll ich noch bezahlen ?! Diese Ansicht ist unüberlegt und kann nur angewandt werden, wenn der Veranstalter anfallende Kosten, aus welchen Gründen auch immer, selber trägt.

Versammlungen im öffentlichen Raum und somit auch US-Car-Treffen sind anmeldepflichtig. Im Fall der Cruisin´Cologne Meetings können wir weitgehend darauf verzichten, weil wir uns auf Privatgeländen bewegen, keinen öffentlichen Verkehr behindern und vor allem, keine Eintrittsgelder nehmen. Mit uns gibt´s nichts abzurechnen. Es sind Hobby-„Veranstaltungen“ wobei nur geparkt wird. Etwas Umsatz machen lediglich die Restaurants bzw. Cafes oder sonstige Institutionen, die uns die Plätze überlassen. Gibt es in diesen Fällen wenig bis keinen Umsatz, wird uns auch schon mal das Gelände für unseren Zweck entzogen (aktuell am Cafe Velo, St. Augustin). Es obliegt den Eigentümern/Betreibern, für ihr Gelände Eintritt von Teilnehmern und/oder Zuschauern zu verlangen. Wir verhandeln jedoch weiterhin eine kostenlose Nutzung.  

Große kommerzielle Tages- bzw. Wochenend-Veranstaltungen mit Übernachtung, Programm, Musik, Verkaufsständen usw. gehen weit über unsere Parkplatztreffen hinaus. Je nach Ausrichtung des Veranstaltungsgeländes sind zur Durchführung neben der Zustimmung des Geländebetreibers und der ansässigen Kommune viele kostenpflichtige Genehmigungen u.a. für Sondermarkt, Imbißstände mit und ohne Alkoholausschank, ggfs. Nachweis zum Emissions- und Brandschutz erforderlich. Ich komme nochmal auf die American Car Nationals Köln 1994/95 zurück, hier schlug zuletzt allein die Platzmiete mit 25.000 DM zu Buche. Weitere Kosten entstehen für Sicherheitsauflagen wie öffentliche Absperrungen, Sanitäter, ggfs. Feuerwehr, Security, Ordner im und außerhalb des Geländes, Fluchtwege, dann div. Aufbauten wie Bühne, Live-Bands, Musikunterhaltung, Entertainment, GEMA-Gebühren, Veranstaltungszelt mit Garantieumsatz, Toiletten und Duschen, Werbeanzeigen, Plakate, dazu eine Veranstalterhaftpflicht-Versicherung für von uns veranlaßte Aufbauten. Die anschließenden Reinigungskosten sind auch nicht unerheblich. Die Liste ist noch unvollständig.

Das alles muß bezahlt werden. Sponsoren bzw. Unterstützer sind rar. Finanzielle Risiken für den Privat-Veranstalter sind wenige zahlende Teilnehmer und Zuschauer bei schlechtem Wetter. Und – allein die Zuschauer und Besucher decken die Kosten bei Open-Air nicht.

Retro Classics Cologne

Zweite Vorstellung der deutschen Retro Classiker Veranstaltungen in Köln. Dieses Mal wurden die nördlicheren Großhallen 6 und 9 gebucht. Beide Hallen waren gut gefüllt und nicht so dicht mit Autos zugestellt wie bei der Essener Techno Classica. Man kann gute Fotos machen ohne daß das Blech anderer Autos auf dem Bild stört. Angenehm empfinde ich auch, daß es selbst gegen Nachmittag (noch) keine Massenabfertigung gibt; Ob das allerdings im Sinne des Veranstalters ist, kann ich nicht beurteilen. 

Heckflossenparade der Giganten Lincoln Continental (1964) und Mercury Parklane (1959)

Im westlichen Teil der Halle 6 gibt es auch einige Reihen themenbezogener Verkaufsstände.  Internationale Spezialstände waren noch nicht vertreten. Vergleicht man das mit der T.Cl. Essen, so steht hier von den Ständen her gesehen nur ein Bruchteil dessen, was im Ruhrpott aufgestellt ist. Aber es gibt auch einige Kuriositäten u.a. Poolbillard auf Mustang Basis. 

Auch wieder dabei, Harry mit seinem Team von Classic Cars and Caravans, Niederkassel

Hin und wieder in Köln zu sehen, das geile Coupe des Ford Cobra Daytona

Ein echter NASCAR Racer aus der 1979er Saison, Oldsmobile Cutlass

Sehenswert eine Auswahl des ehem. Herstellers Stutz – hier  1971er Blackhawk und 1968er Bearcat 

In einer separaten Ecke hervorragend restaurierte alte Lastwagen aus der Wirtschaftswunderzeit und einige US-Trucks, z.B. der 1957er Kenworth

 

 

 

 

 

 

 

Die US Car Fraction war relativ gut vertreten, auch neue Produkte eines Händlers wurden ausgestellt. Die überwiegende Mehrheit besteht allerdings auch hier aus europäischen Oldtimern. Ein Fortsetzung der Car-Show wäre begrüßenswert.

Nach neuesten Meldungen fällt die Vorstellung 2019 wegen unüberbrückbaren Differenzen wohl aus.  Abgesagt!

 

 

Motive aus M.-Kärlich Gew.-Park

 

Der 1967 gegründete Park soll der zweitgrößte Deutschlands sein, die hier fotografierte Main-Street ist 2 km lang und wird täglich von 25.000 Autos besucht. Großhändler, Einzelhändler, Industrie, Musterhäuser, Restaurants (u.a. McD, BK., KFC, Sub.) und Cafes, meistens mit Außenbewirtung haben sich angesiedelt. Der Park befindet sich nördlich von Koblenz neben der B 9. Vorstellbar für eine mögliche Location C.C.Car-Meeting.