American Horsepower Show

Jetzt hat die Horsepower Show auf der Dinslakener Trabrennbahn mit Hygienekonzept letztendlich geklappt. Veranstalter Americar.de bzw. Thomas Frankenstein hat sich hier zum 3. Mal ins Zeug geschmissen und tatsächlich das wohl größte Tagestreffen NRWs, vielleicht auch Deutschlands, auf die Rennbahn gestellt. Die parallel geplante ähnlich große Veranstaltung von Chrom & Flammen in Recklinghausen ist ja bekanntlich ausgefallen.

Um über 500 Teilnehmer zu aktivieren bedarf es natürlich einer geballten Werbung für alles was aus amerikanischer Autoproduktion kommt – alt, neu, Pickups, SUVs, Vans usw.  Zuschauer müssen dabei sein um die Kosten aufzufangen – alle zahlten 10 € Eintritt, auch die Teilnehmer und das ist für diesen Tagesaufwand völlig ok.

Was bei C.C. nicht geht ist diese geballte Ladung LKWs, was die Pickups in USA letztlich sind. Und bei uns werden die ja auch so günstig versteuert. Der weitaus größte Teil der Community kam allerdings mit alten Klassikern und natürlich mit Produktionen der letzten 15 Jahre.

Spaß steht an erster Stelle sonst braucht man gar nicht erst anzutreten. Mal sehen was Annalena in der Koalition demnächst zu unserem Hobby zu verkünden hat.

Die Bewertung der Fahrzeuge hat unter anderem Thomas F. in die Hand genommen und daraus eine ellenlange „Radioshow“ gemacht. Unterhaltsam, aber das lange Anstehen in der Schlange erfordert einen Imbiß, was zu trinken und den Gang zur Toilette zwischendurch. Die Verteilung der sich daraus ergebenden Pokalgewinner war dann gegen 18.15 h durch. 

Verbesserungswürdig ist die Abfertigung der Teilnehmerautos beim Kassieren, Corona-Kontrolle, Einweisung. Es macht keinen Spaß von der Autobahn Abfahrt Dinslaken bis zur Rennbahn  3/4tel -Stunde im Stau zu stehen., zumindest bei Anreise gegen 10 Uhr. Und das Veranstalterteam ist sich dessen bewußt!  Einige Classic-Cars hatten die Faxen wohl dicke und sind auf den schneller zu erreichenden Besucherparkplatz gefahren. Die strenge Öffnungszeit 9.30 h ist einfach zu spät, zu unflexibel, da muß man früher aufstehen, auch wenn sich dadurch die Kosten erhöhen. Ansonsten eine gelungene Veranstaltung mit insgesamt viel Arbeit im großen Stil. Alles weitere auf americar.de    

           

 

Motorworld (MW) Köln

September –  tolles Wetter, viele Autos, viele Leute, entspanntes Parken auf struktuiertem Parkplatz.

Aber,  anfangs in den ersten drei Jahren konnten wir uns z.B. noch entlang des hinteren Begrenzungszaunes aufstellen, eigene Stühle mitbringen, uns großzügig auf dem Platz bewegen, div. Kategorien bündeln. Das geht jetzt nicht mehr.

Jetzt ist die deutsche Ordnung eingekehrt, der Einfahrtsbereich wurde mit zahlreichen Altreifen und viel Flatterband verschönert, damit die Leitspur (wohl auch Rettungsdienst Fahrspur) bis zur Parkposition eingehalten wird. Wer zeitig eintrifft, hat zudem mit zahlreichen Fremdparkern zu tun, die dort das Gesamtbild stören. Es sind u.a. Anwohner, die wissen, daß kein Abschleppdienst droht, trotz Hinweis auf Privatgelände und bevorstehender Veranstaltung. Außerdem wurde das hintere Drittel des Geländes abgesperrt, wohlwissend, daß dieses im Laufe des Tages als zusätzlicher Parkplatz für Besucher der MW freigehalten werden muß.  Das fatale der Regelung – MW Manager D. Strohmenger und W. Neff  (Cruisin´Cologne) weisen die ersten drei Stunden mit zahlreichen Gesprächen erstmal alle Fremdfahrzeuge incl. der nicht zu uns passenden Fahrzeugkategorien ab, um dann auf Veranlassung der MW während der Besucher-Hochphase alles reinzulassen. Folge: Die zuvor Abgewiesenen fühlen sich zu Recht verar….!  Gegen 15 h begann sich dann alles durchzumischen.

Top gepflegt und äußerst elegant – 1965er Buick Electra und 1968er Buick Riviera von Hammer Performance

Viele weitere Top-Cars unter Kategorie Fotos 2021

Andererseits werden wir durch Security Dienste und Parkplatzordner, sowie des persönlichen Einsatzes des MW Managements im Einfahrtsbereich grosszügig unterstützt. Aber …außer unseren Oldies haben auch noch Hotelgäste, Restaurantpersonal u. was sonst noch alles freie Zufahrt – ganztägig. Hierzu braucht man nur das richtige Passwort. 

Wir wissen nicht, ob das alles unsere Teilnehmer stört, man könnte sagen, ist doch alles OK., schönes Wetter, gutes Essen, alles easy. Aus MW Sicht nachvollziehbar. Es muß Umsatz gemacht, die Restaurants unterstützt und Veranstaltungen rangezogen werden. Dafür braucht man Publikum und div. motorisierte  Hingucker, die leider schon mal laut sind. Das stört dann wieder die hinzugezogenen Anwohner im Umfeld…  Es ist ein Spagat, es allen Recht machen zu wollen. 

Ein C.C. American Car Meeting ist es in dieser Form nicht mehr.

 

Full House Music Store

110 bekommt eine neue Bedeutung, die Kapazitätsgrenze war um 12.30 h hier erreicht, zu spät kommende mußten auf andere Parkplätze zunächst ausweichen. Ein guter Tag mit Kaiserwetter. Die Essensgutscheine konnten leider nicht alle an den Mann/die Frau gebracht werden, weil die Abgabe von der Corona 3G Regelung abhängig war und keine Bescheinigung vorgelegt werden konnte. Diese Regelung trat kurzfristig am Donnerstag in Kraft. Aber nicht so wichtig.  Entscheidend ist die gute Stimmung am Platz und die hatten wir. 

Viele alte Bekannte besuchten uns wieder, neue kommen hinzu. Die Einträge für den Newsletter übersteigen die 100er Marke.
Links und Mitte Chevrolet 1938er Business Coupes, der mittlere steht auf Blazer Fahrwerk 

Winfried Bode, schon seit 56 Jahren auf der Bühne. Wir waren um die 20, als er seine Songs in  Musik Kneipen, Diskotheken und sonstigen Festlichkeiten im Großraum Köln präsentierte. Music Store Chef M. Sauer spendierte uns nochmals die durchaus bekannte Kölner Musik Legende.

Es folgt noch eine kleine Foto-Auswahl 

Auch heute wieder viele Cadillacs verschiedener Baujahre an Bord

       

Stillleben im Schatten mit Plattenspieler, rechts die Suche nach der Maus

Immer ein Hingucker…die Ende  50er/Anfang 60er  Corvettes C1 und C2

Hier noch einige Eindrücke der American Top-Cars 2021 am Music Store Professional

Seepark Zülpich

Erneut stand das Meeting unter keinem guten Stern. Neben Corona jetzt die Flutkatastrophe und eine schlechte Wettervorhersage mit Starkregen und Hagel. Dazu viele gesperrte Autobahnen und Landstraßen aus den Einzugsgebieten Köln, Bonn und Voreifel. Trotzdem ließen sich über 80 Teilnehmer mit ihren Fullsize-Cars nicht davon abhalten, den wunderbaren Seepark zu besuchen. Der uns vorgegebene Abstand von 5 Metern zwischen den Fahrzeugen hatte den Sinn, daß sich eventl. Zuschauer in engen Zwischenräumen wegen Corona nicht zu nahe kommen. Im Nachhinein eine Version, die Fahrzeuge besser zu präsentieren. 

Auf dem obigen Foto sieht man auf die Relaxwiese, die uns auch weiterhin im nächsten Jahr zur Verfügung steht. Aufgrund dieses Platzangebotes kann sich jeder unter Beachtung aktueller Regeln hinstellen wie er möchte. Der Rasen ist so gefestigt, daß auch nach Regen keine Aufweichung besteht.

  Entgegen dem Wetterbericht sieht man hier nur leichte Bewölkung bei Temperaturen um 20 Grad.

Leider konnte das beliebte Restaurant „Lago Beach“ mit seinem Biergarten am Strand nicht öffnen, weil sein Personal mit privaten Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe beschäftigt war. Sehr schade, denn der Imbiß „Strandbud“ liegt etwas versteckt und kommt den Bestellungen kaum hinterher – lange Warteschlangen. 

Nächstes Jahr soll es besser werden, denn bereits für den Mai wurde uns angeboten, unser Treffen im Rahmen der „Garden Classics“ mit zu gestalten. Dies ist eine Oldtimer Veranstaltung der Stadt Zülpich im oberen Teil des Seeparks. Uns steht weiterhin das inzwischen bekannte untere Gelände zur Verfügung. Bei gutem Wetter dürfte das eine großartige Auto-Show werden. Warten wir´s ab und freuen uns drauf.

Weitere Bilder s. Fotos 2019 -2021.

Summer Get-Together am Mythos Grill

Neun Monate ist es seit dem Meeting bei der Motorworld her, daß wir zumindest im kleinen Rahmen ein Treffen anbieten konnten. Und es gilt immer noch Corona Regeln zu beachten. However, der Donnerstagabend ist wie im letzten Jahr bei warmem Wetter gut angenommen worden. Gegen Halb6 war der Parkplatz wie einkalkuliert noch von vielen Refrathern besetzt, die dann aber innerhalb einer Stunde weg waren und der vordere Platz von uns besetzt werden konnte.

Info:  Get-Together steht für Zusammenkommen, Beisammensein für eine bestimmte und weitgehend bekannte Interessengemeinschaft. Die Veranstalter der amerikanischen „Goodguys“ nutzen den Begriff neben den „Nationals“ für ihre großen kommerziellen Treffen in ganz USA.  

„The Wild Bunch“  dt. Vertretung der US Axle Draggers um Hansi und Jogi, die durchgehend freitagabends ihr Hang-out in Dormagen zelebrieren…  offensichtlich war der griechische Imbiß hier auch in Ordnung.

Hansi´s 1950er Delivery Chevy, seit Jahren in seinem Besitz

aus Uckerath – die Classic-Cars von Horst  (Ex-ADAC Hangelar Betreuer) und Klemens 

Erika u. Klemens aus Uckerath  bei Horst  (Mitte C.C.- Team)

Henry vor seinem Rod mit Mini Camping-Hänger nebst Sybille und Claus von der GSRA, Ex-Präsi der German Street Rod Association 

Der 1989er Cobra Nachbau mit dem 7 Liter und aufgebohrten FE-V8 für Straße

und Drag-Racing (knapp 11 sec./400m) von Ralf Welteroth – Cobra Corner Windeck

Wir hatten wie letztes Jahr 35 Oldies auf dem Platz – und solange offizielle Corona Beschränkungen im Raum stehen, werden wir die „Get-Together“ Treffen bei schönem Wetter fortsetzen.