Specials u. Szene

Diorama

Ende Januar gab es einen Besuchstermin in Mainhard´s US Modellhalle für Autos und Dioramen in Köln-Mülheim. Obwohl gut die Hälfte der Ausstellungsfläche aufgrund von Dachundichtigkeiten z.Zt. nicht zugänglich ist, gibt es noch genug zu sehen wenn man sich Zeit läßt sich Modelle und Landschaften genauer anzusehen. Da ist der zentrale Parkplatz in der Mitte des ersten großen Raumes voll mit 500 geparkten Corvettes aller Modelle und Baujahre sowie seltene Sonderausgaben und Umbauten. Es ist wie ein großes Treffen für Kenner des amerikanischen Sportwagens.

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Weitere zahlreiche US-Modelle stehen doppelstöckig entlang den 4 Wänden und darüberhinaus zu Hause in mehreren Vitrinen. Im Gegensatz zu vielen Schraubern hat sich Mainhard spezialisiert auf Dioramen – detailgetreue Szenen in div. Lebenslagen in amerikanischer Umgebung.      

Einige der Modelle stehen ab 10 € zum Verkauf, dabei handelt es sich querbeet um Massenprodukte. Seltene Ausführungen im Maßstab 1: 18 können auch ab 100 € wert sein. Eine Liste hierüber gibt es nicht, es sind zu viele und verkauft wird nur Überschuß. Falls jemand Interesse hat, kann einen Besichtigungstermin vereinbaren mit  Mainhard Schnabel,  Tel.  0163-5954873.

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US Freight Trains

Noch kein Weihnachtsgeschenk oder schenk es Dir selbst. Wohl kaum ein Bahnsystem übt auf Eisenbahnfreunde solch eine Fascination aus wie die vielfältig lackierten privat geführten Güterzüge Nordamerikas. Stark, bunt, lang – ja kilometerlang ziehen meist 4 Dieselloks mit je 4000 – 6000 PS die Züge durchs Land von West nach Ost, in den östlichen Gebieten von Nord nach Süd und umgekehrt. Das erspart den Autofahrern auf den Freeways tausende Trucks, ganz im Gegenteil zu den “LKW-Zügen” auf den Autobahnen.

Zu dem Thema gibt es ja auch das Modellbahn Hobby, das nicht nur in Europa gepflegt wird. Auch in den USA gibt es dutzende Firmen die nach originalem Vorbild Diesel u. Dampf-Lokomotiven, Waggons, Häuser,  Zubehör herstellen. Vieles ist bei uns erhältlich in den gängigen Spuren HO oder N.

Modellbahnbau – fürs Wochenende und ideal im Ruhestand wenn ein Zimmer mit mindestens 25 qm und gutes Geld zur Verfügung steht um amerikanische Dimensionen einigermaßen zu realisieren. Dann hat man wochenlang, monatelang, jahrelang Zeit sich dem Ziel zu nähern. Hier fehlt aber leider der marterialische Sound der Dieselmotoren den man bei leichten Gebirgssteigungen z.B. an der Route 66 in Arizona “erleben kann”. Das kann man nicht vergessen.

Hier noch eine historische Version eines mit Dampfbetrieb gezogenen Personenzuges in den Rockies. Weiteres umfangreiches Material natürlich im Web. Wir wünschen eine schöne Adventszeit.

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Essen Motor Show

Der Klimawandel wurde 10 Tage unterbrochen, die Motor Show in Essen war da, die größte führende und bedeutendste Leistungsshow für Motorsport, Tuning, Classic Cars und auch Motorräder in Europa. Die Veranstaltung gibt es seit 1967 immer im Dezember. Mit Ausnahme von aktuellen E-Fahrzeugen und speziellen Themen sind bzw. parken alle Kategorien gemischt – deutsche, japanische und amerikanische Young- und Oldtimer sowie auch Neufahrzeuge getunt bis das Hydraulik-Fahrwerk bricht – Karosserien versehen mit speziellen Lacken, Folien, Airbrush und natürlich aufwendigem Motor-Tuning. Alles zusammen paßt meistens stilsicher und geschmackvoll zusammen, wenn man den Draht dazu und ein gefülltes Konto hat. Und das haben sicher die tausenden in- und ausländischen Besucher, die die Show Jahr für Jahr besuchen. Wir haben nur einige US-Eindrücke der hunderten sehenswerten Autos mitgebracht:

 Oops !

Die beiden Künstler kamen aus dem Raum Bad Segeberg und brachten zwei Fantasy Cars mit – auf der Straße ! Alle An-und Aufbauteile können abgenommen werden, die Radlaufverbreiterungen sind aus Schaumstoff. Alles mit TÜV abgestimmt.

Dieser Cadillac wurde vom Monegassischen Künstler Heiko Saxo mit Pinsel und Rolle farblich beeinflußt…s. auch Heiko Saxo Monaco im Netz

Galaxie, Pontiac, Chevelle, drei Klassiker “nur” mit Hutze oder Rad/Reifen Veränderungen 

Ein wesentlicher Bestandteil der Show sind in diesem Jahr 15 Stock-Cars plus Pace CAR der US-NASCAR und Euro-NASCAR-Rennserie. Die je nach Baujahr über 200 M/H schnellen Rennwagen stammen aus mehrerer Jahrzehnten.

Da auch die deutschen und einige japanische Autos im Lauf der Zeit immer größer und technisch auch im Tuning Bereich hoch entwickelt wurden, gleichen sich die Modelle mit der amerikanischen Welt seit Jahrzehnten mehr und mehr an, ausgenommen Pickup Trucks. Zwei Beispiele sind der u.a. Mustang und der BMW Tourenwagen.

Soweit der Bericht einer hervorragenden Tuning Messe. Viele weitere Infos wie immer im Netz.

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ChromeCars, Motorhaubensitzen, Oldtimertreff

Gleich drei völlig unterschiedliche automobile Freizeitangebote gab es am vorletzten Oktoberwochenende im Raum Köln-Bonn. Zunächst schon ab vormittags im Curbs Design Loft in Sankt Augustin Hangelar gab´s eine Indoorveranstaltung mit originalen “Movie Stars” Filmautos. Darunter der 67er Shelby Mustang aus dem Film Gone in 60 seconds, der 79er Chevy Van aus dem A-Team, der 69er Charger R/T General Lee u.a. Außerdem eine Auswahl von John Player gesponserten Rennwagen und div. Sportwagen. Zu diesem Zweck wurden die sonst hier im Loft untergebrachten Fahrzeuge in die obere Halle umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

Die Film-Stars wurden mit drei Sattelschleppern von “ChromeCars” und “Britec Motorsports” angeliefert. Die parkten dann auf dem letzten Sommer für uns zur Verfügung gestellten Meeting-Gelände, was jetzt auch eingezäunt ist. 

Loft und Firmengelände waren schon gut besucht, im Cafe gab es wieder Getränke aller Art und der leckere Imbißwagen war draußen auch anwesend, aber ohne Stehtisch oder sonstige Abstellmöglichkeit. Da mußte man schon zurück ins Cafe.  www. chromecars.de

Mit-Initiator Chris Effers (früher Cafe Colonia) versicherte mir für 2024 Interesse für ein weiteres A.C.C.M., wahrscheinlich auf dem gegenüber liegenden großen Freigelände, das können wir uns je nach Wetterlage aussuchen.

Danach ging es dann in den Kölner Rheinpark unter die Zoobrücke auf einen Teil der freien Parkflächen zum Motorhaubensitzen. Dieses außergewöhnliche Spektakel ist fast einzigartig in dieser Form und gibt es hier seit 2012, davor auch schon so ähnlich aber kleiner auf einem Parkplatz im grünen Teil von Köln-Dünnwald, im Winter !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Veranstalter (nicht genannt) angesprochen sind alle alten Autos und Motorräder egal wie sie aussehen. Das paßt dann zu US-Cars, zu unrestaurierten oder getunten Oldtimern/Classic-Cars/Bikes europäischer oder japanischer Herkunft, zu Rockabilly, Künstlern, Hippies und und und…was hier durchaus positiv rüberkommen muß. Dazu ein improvisierter Imbißtisch zur Zubereitung von Fleisch vom Grill und rockiger Beschallung nebenan. Alles in Allem eine außerparlamentarische Auto-Veranstaltungs-Fraktion. www.soulfullmachines.de

Völlig unerwartet gab´s ein freudiges Wiedersehen mit Oliver Clayton /Olli von der seit 1991 gegründeten Rockabilly Band “Heavy Teddies”. Die hatten wir (Gasoliners) vor ca. 30 Jahren für unsere Car-Nationals auf dem Esso-Gelände gebucht und die spielen ab und zu immer noch.

Und erstaunlich was die Stadt Köln hier genehmigt hat (oder auch nicht ?) es wird jedenfalls geduldet – u.a. ist das Verkehrsaufkommen hoch, die Parksituation ziemlich ungeordnet, was einerseits daran liegt, daß die Veranstaltung überregionales bis internationales (NL) Interesse hat und weiter wächst, andererseits eigendlich Parkraum für Besucher des Rheinparks, der Claudius Sauna Therme und der Rheinseilbahn ist. Da kommt schon einiges zusammen, man ist gut beraten vor 14 Uhr hier zu sein. 

Am darauffolgenden Sonntag dann noch ein Oldtimertreff ab 11 Uhr in Sankt Augustin Buisdorf auf einem Aldi Parkplatz. Der war dann allerdings aufgrund der unklaren Wetterlage ziemlich übersichtlich. Egal – man trifft immer jemand zum Quatschen. 

 

Klemens Aufdermauer nebst Sohn und seinem Goggomobil 250, but “My other car is a Cadillac LaSalle Coupe von 1937”   -W.–

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Zeitblende 1973 Kommern u. Classic Cars Mondorf

Am gleichen Wochenende Mitte August fanden zwei Oldtimer-Veranstaltungen in der Voreifel und im Rhein-Sieg-Kreis statt. Beginnen wir mit dem Freilichtmuseum Kommern, das einen Rückblick aufs Jahr 1973 mit allen wichtigen Ereignissen warf, dokumentierte und dazu eben auch die entsprechenden Fahrzeuge aufrief. Die kamen allerdings aus allen “H”-Oldtimer-Jahren vorbei. Man erwartete 200 Autos, gegen Samstagmittag waren es gerade mal um die 50, davon 3 US-Fabrikate. u.a.  Dieter Marrenbachs 68er Mustang Fastback  

Das Freilichtmuseum liegt auf einer Anhöhe, der Markt- sowie Veranstaltungsplatz am anderen oberen Ende des Wald- und Wiesengeländes, und das ist eben nicht klein, was bedeutet, daß Untrainierte einen beschwerlichen Weg in Kauf nehmen müssen. Aber dann kommt man zu den Oldtimern u. Traktoren, die im Rahmen des Museumsfestes ausgestellt sind. Hier kann man sich dann auch an Imbißständen versorgen und Pause einlegen. 

Auch ein Split Window, noch vor der Corvette in Deutschland gebaut

Im Hintergrund des Opel Kadetts die Original Wurstbraterei aus dem Kölner Tatort

Eine ganz andere Dimension sind die “Classic Cars Mondorf”, die nach Corona aus den “Classic Cars & Caravans Niederkassel” hervorgegangen sind und 14 Jahre bis 2019 Bestand hatte. Mit diesem Hintergrund konnten die Oldtimer Freunde Niederkassel unter der Leitung von Harry Schenk an alte Zeiten anknüpfen und das große Park- und Wiesengelände in Mondorf am Rhein für diesen Zweck gewinnen.

Harry, Optimist und immer jot dropp  

Er erzählte mir von den Kosten im mittleren 5-stelligen Bereich und hat es trotz allem erreicht die gesamte Veranstaltung durch städtische und private Sponsoren zu stemmen. Von den monatelangen Vorbereitungen u.a. mit Hilfe einer Werbegemeinschaft ganz zu schweigen. Teilnehmer und Besucher haben weiterhin freien Eintritt. Eine enorme Leistung !  Hier ein paar Bilder einiger US-Cars von Sonntagmorgen…

Die Classic Cars Mondorf ist für alles Alte offen, auch für Landmaschinen, Militär und Zweiräder, es gibt u.a. Entertainment, Live-Musik, Teile- u. 50er Jahre Markt sowie mehrere Imbiß- und Getränkestände. Eine runde Sache, die Spaß macht.

Gegen 13 Uhr war noch nicht der Höhepunkt erreicht, man sieht hier nur einen Teil der Euro-Fahrzeuge von bis dahin schon mehreren Hundert. Dann wurde es aber auch mit Besuchern richtig voll und die Sonne schien erbarmungslos auf die fast freie Fläche.

Praktisch ist die Fährverbindung vom gegenüberliegenden Ort Hersel – dadurch konnte man sich ggfs. weite Umwege ersparen.  

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Oldtimer Grand Prix 2023

Wir geben nur einige Fahrerlager-Eindrücke vom 50. Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring Mitte August. Bekannterweise handelt es sich um die bedeutendste Oldtimer-Veranstaltung Europas (sagen die Deutschen). Wenn das so ist, verdanken wir das den Briten, die diesbezüglich eine grandiose Vergangenheit hinter sich haben und mit vielen alten Rennfahrzeugen anreisen. Zahlreiche Rennen der 15 Serien würden auf dem Ring wohl halbiert bzw. gar nicht stattfinden, z.B. “alte” Formel 2 Rennwagen oder offene 2-Sitzer. Wir konzentrieren uns aber auf einige wenige amerikanische Sportwagen die jeder kennt.

Aufgrund einer lockereren Atmosphäre ist der Freitag angesagt, weil es einfach weniger Publikum gibt. Es ist auch billiger und die Fahrerlager sind überschaubar. Zudem stimmte das heitere Wetter um die 20 Grad und erzeugte beste Laune. 

Teil des alten Fahrerlagers, sieht eher aus wie ein Freizeitplatz, ohne negative Beurteilung

Austin vs. Cobra

 

Persönliche Eindrücke von Ordner und Gulf Boutique Verkäuferin

 

 

1972er  Lola T-Serie mit 8,2 l von Chaparrel aufbereitetem V8 aus dem Canadian American Challenge Cup, CanAm, Sportwagen Serie von 1966 -1974. Gleich im Jahr 1966 tauchte ein von Jim Hall spektakulär entwickelter offener Rennwagen ausgerechnet am Nürburgring beim 1000 km Rennen auf und seine Piloten Phil Hill und Joakim Bonnier gewannen tatsächlich als Gesamtsieger und ließen die etablierte europäische Meute hinter sich. Im Folgejahr gab es noch einen Auftritt eines weiterentwickelten Chaparrel Modells, das nicht gewinnen konnte. Interessant die Kommentare des inzwischen verstorbenen Sportreporters Rainer Günzler während der Live-Übertragung des Rennens im Fernsehen.

Als Rennwagen umgebauter Manta 2, damals noch unter G.M.

Beliebter Sportwagen in USA war der Datsun 240 Z, sehr gefällig in dieser Ausführung

Ein letztes Foto von zahlreichen Ständen, die irgendwas mit Motorsport zu tun haben

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