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Neues von Buccara Base

Die Macher der Buccara Base in Bad Honnef am Rhein haben ihr Gelände des Schuhfabrikanten Birkenstock trotz Corona Zeiten auch mit sichtbaren gestalterischen Mitteln weiterhin im Griff. Vor allem ist es überall aufgeräumt, der ganze großzügige Gebäudekomplex macht Laune.

 

Das Bucci Burger Restaurant „Blaue Sau“ gibt es noch. Neu ist nebenan das „Rheinquartier“, ein mittelgroßer Erzeuger- Gemischtwarenhandel u.a. mit Outdoorbekleidung, Wein, Tiefkühlpizza, Eier zwischen div. sehenswerten Bares für Rares Deko Exponaten.  Vor den Türen stehen z.Zt. im Glascontainer ein Buick Century Custom Car, ehem. Übernahme von M. Manousakis sowie ein früher T-Bird.

US Fantasy Car ohne TÜV

Mindestens 3 Hallen stehen voll mit mehr oder weniger wertvollen Oldtimern und Restaurations-Objekten. Leider nicht öffentlich.

Anlaß des Besuchs waren die Bad Honnefer Oldtimer Tage, die hier am 7./ 8. Mai stattfanden. Hört sich gut an, ist aber nicht so richtig groß angekommen:  wenige Oldtimer, wenige „Amis“, überschaubare spezielle Teile-Stände im Gelände und auf einem Teil des Parkplatzes. Vielleicht lag es auch am Eintrittsgeld für Besucher, immerhin sollen es im letzten Jahr 10 Euro gewesen sein, jetzt 6 €. 

Der Besucher-Parkplatz ca. 200 m weiter am Birkenstock Outlet ist immerhin kostenlos. Dieser liegt direkt ggüb. der Rheinfähre Rolandseck. Sehr günstig für linksrheinische Teilnehmer und Besucher.

Dummerweise oder auch glücklicherweise fanden am gleichen Sonntag in direkter Nähe des Siebengebirges nördlich von Bad Honnef die 3. Kloster Classics in der historischen Klosterlandschaft Heisterbach statt. Auch hier Fahrzeuge aus den 30er – 70er Jahren und gewünscht in authentischem Outfit. Hier gab es zwar kein „SwapMeet“  (Teile- /Trödelmarkt), dafür mehr alte Schätzchen in ansprechendem klassischen Ambiente und freiem Eintritt für alle. Zwei gleichartige Veranstaltungen in unmittelbarer Nähe ? Tatsächlich vielleicht gut so, richtig viel Platz gibt es bei beiden nicht.

Guckst Du !?

Immerhin zeigte sich auch die Frühsommer Sonne mit ordentlichen Temperaturen.

US Begeisterung und 1981er Florida Vacation

Wie kam es dazu, warum USA ?  Aus meiner Sicht ganz einfach von den Fernsehbildern amerikanischer Lebensweise, in schwarz-weiß, aber vor allem dann wenn in Farbe gesendet wurde und der deutschgraue Alltag der 1960er Jahre beiseite geschoben wurde.  Fury und Lassie waren noch Kindersendungen, doch dann kam 77 Sunset Strip, ein Serienklassiker aus L.A. mit Geschichten eines Detektiv-Büros  aus den Jahren 1958 – 1964. Hauptdarsteller waren Efrem Zimbalist und Teenager-Idol Edd „Kookie“ Byrnes mit seiner krächzenden Stimme und der nebenbei mit einem Hot-Rod mit viel Chrom und Flammen durch die Gegend fuhr.

In den 1960er Jahren waren es Jerry Lewis Filme die Hollywood nach Deutschland brachten (kann heute keiner mehr drüber lachen). Aber auch der Action-Film „Rote Linie 7000„, 1965, von Howard Hawks mit James Caan. Zu sehen sind Rennszenen aus fünf Speedways /Raceways (meist Oval mit zwei Steilkurven) mit vielen spektakulären Unfällen und das Motelleben neben den Rennstrecken.

Detektiv Rockford – Anruf genügt,  1974 – 1980, mit James Garner im Wohnwagen am Strand von Malibu, Cal.  Das dortige öfters zu sehende Paradise Cove Beach Cafe gibt es wohl heute noch.  Rockford fuhr einen Pontiac Firebird 400.

Kojak – Einsatz in Manhattan, 1975 – 1978, mit Telly Savalas als cooler N.Y.-Polizeichef von Manhattan Süd. Interessant die Namen seiner Untergebenen „Crocker“,  „Stavros“,  „Rizzo“,  „Saperstein“.  Und die running Gags mit dem Lolly und den Sprüchen „Entzückend, Baby“. Kojak fuhr einen 74er bzw. 75er Buick Century Regal 455.

Starsky & Hutch,  1975 – 1979, mit Paul Michael Glaser und David Soul, L.A.-Police mit mehr Action. Die beiden fuhren einen 74er /75er Ford Gran Torino, Hutch außerdem einen 73er Ford Ltd., keine Polizei Autos.

Dallas,  1978 – 1991, allseits bekannt mit vielen Eindrücken amerikanischem Business. Man fuhr eher europäische Fabrikate.

Urlaub in USA blieb zunächst ein Traum, allein der Kosten wegen, früher Wechselkurs bis 4 DM der Dollar, Kreditkarten –  American Express oder Diner´s Club waren Luxus. Erfahrungen in Englisch gering. Das änderte sich im Laufe der Zeit und der erste Florida Urlaub kam 1981. Flugzeit Düsseldorf – Miami ca. 10 Stunden, im Airport angekommen, runtergekühlt unter 20 Grad, die Türen gehen auf und die schwülwarme Hitze schlägt uns entgegen. Die neue Welt ist bei uns angekommen. Jetzt noch in Ruhe den gebuchten „Midsize“ Leihwagen abholen, ein fast neuer Chevy Citation von AVIS, immerhin mit kleinem 8-Zylinder. Um die neue Gesamtlage zu checken buchten wir zunächst das Strandhotel Castaways für 14 Tage in North Miami Beach an der Collins Ave.  Vor 40 Jahren gab es an der Stelle noch sowas wie Südsee-Feeling, jetzt gibt es fast nur noch Hochhäuser. Glücklicherweise konnte das südlicher gelegene Art Deco Viertel an der South Beach durch engagierte Einwohner bis heute gerettet werden.

 

Die Strandhotels besaßen natürlich alle einen Pool, eine Bar, Air-Condition, TV, teilweise dicke Teppiche in den Räumen, die bei der Hitze sorgfältig gereinigt werden mußten und den unverwechselbaren Ami-Hotel Geruch abgaben. Aber alles gut. Übernachtung /Frühstück gab es damals noch nicht, allenfalls ein spartanisches „Continental-Breakfast“ – Kaffee mit Gebäck und Selbstbedienung. Zum Frühstück ging es erstmal zu „Denny´s“ (Always Open) oder „Howard Johnson´s“ Restaurants. Danach Pause am Straßenrand und die noch verbliebenen Fullsize Cars beobachten.

Der Atlantic Strand zieht sich Hunderte KM Richtung Norden, was allein in Daytona Beach dazu führte, daß der Strand mit Autos befahren werden durfte, auch heute noch. 

Parallel zur Küste und der Collins Ave. verläuft der Intracoastel-Waterway mit unglaublich schönen und teuren Anwesen reicher Show-Stars, Politikern und Business-People. „Mein Haus, mein Boot, meine 3 Autos, geschieden.“

Besuch bei Harry Sperl von Cruising Int.,  Großhändler für Aufnäher, Aufkleber, Anstecknadeln und jede Menge US Gimmiks aller Art und Gründer eines Hamburger Museums. Harry hatte in Vertretung auch Stände auf deutschen Veranstaltungen. Er lebt seit über 35 Jahren in Daytona Beach. Dadurch für uns ein Anlaufpunkt zu Besuchen u.a. des Turkey Runs, Daytona Speedways und des legendären Iron Horse Saloons. In den frühen 90er Jahren ergab sich ein Besuch bei einem Nachwuchsrennen in Daytona. Hier durften wir auch ins Infield mit den NASCAR Race Cars (National Association for Stock Car Auto Racing) und vielen Verkaufs-Ständen. Auf dem Daytona Trioval Speedway mit 2 Steilkurven werden heute 200 mph erreicht, bei 40 Autos in Zweierreihe ein gigantisches Donnern, eine große Show.

1981 gab es nur wenige Skyscraper in Downtown Miami, das 90 Jahre alte, unter Denkmalschutz stehende Art Deco Viertel im Süden kam richtig zur Geltung, heute mehr oder weniger von Hotels und Wohnhochhäusern umgeben dank des Turbo-Kapitalismus der Amerikaner.  1984 startete die weltweit erfolgreiche Fernsehserie „Miami Vice“, 1984 – 1989, mit Don Johnson und Philip M. Thomas als Drogenfahnder.  Das wiederum hatte zur Folge, daß die Lust auf USA nach mehr verlangte und so lernten wir in 25 Jahren nach und nach die sonnigen West- und Südstaaten kennen.  Don Johnson fuhr einen Ferrari 365 Daytona Spyder Nachbau auf Corvette Basis, ab der 3. Staffel dann echte Testarossas V12.

Noch immer lieben wir die schwüle Hitze von Florida und Louisiana, die trockenen Wüsten der Süd-West-Staaten…  and it never rains in California.

Die Fotos wurden vor 30 bzw. 40 Jahren aufgenommen.

-W.–

 

Tesla

Der erste Tesla Roadster aus dem Jahr 2008 erreicht Ende der 2030er Jahre den Oldtimerstatus. Eine Teilnahme bei Cruisin´Cologne wäre dann sicher gern gesehen.

Nikola Tesla, Kroate, geb. 1856 in Smiljan – gest.1943 in New York, Erfinder, Physiker, Elektroingenieur, zog von seiner Heimatstadt nach Marburg/Maribor, Prag, Budapest, Paris bis nach New York. Genie mit 280 Patenten in 26 Ländern, hatte mit Edison und Westinghouse zu tun, sprach 8 Sprachen fließend und besaß 12 Ehrendoktorwürden. Grund genug für die kalifornischen Firmengründer M. Eberhard und M. Tarpenning 2003 den Namen Tesla für ihre Elektroautos zu gewinnen bevor 2008 Aufsichtsratsvorsitzender Elon Musk die Firma übernahm. Nach vielem Auf und Ab festigte Musk sein Imperium, residiert jetzt im preisgünstigeren Austin,Texas, und hat z.Zt. 70.000 Mitarbeiter. Alles ausführlicher natürlich im Netz.

Mit dem Neubau einer Produktionsstätte bei Berlin macht Musk nun mächtig Druck auf die deutsche Konkurrenz, was dazu führt, das früher oder später die Zeit kommen wird, daß ein sichtbarer Auspuff sowas von OUT ist …

The Food Trucks

Nicht mehr ganz neu, aber sicher mal erwähnenswert sind die immer häufiger gesehenen originell ausgestatteten meist selbstfahrenden Food Trucks auf Wochenmärkten, Jahrmärkten und überall auch privat, wo es was zu futtern geben soll. Als Imbisswagen ursprünglich in den USA wohl erfunden, mußte sich der Imbiß-Wagen oder die Fritte-Buud hierzulande der neuen Gegebenheit anpassen. Um das klassische Angebot zu schützen, erfand man für die neue Geschäftsidee den Food Truck, der sich nicht unerheblich vom Imbiss  unterscheidet. Inzwischen ist die Ideen-Vielfalt der Fastfood Angebote in den Food Trucks enorm – Burger, Würste, Hähnchen, Kartoffelvariationen, Salate, Fleisch aus dem Smoker, Vegetarisches, Kuchen u. Gebäck, Kaffee-/Kakao-Spezialitäten u.s.a.  (und sonstiges anderes).

Aufgrund der Vielfalt der neuen Imbißwagen sahen sich Veranstalter ermutigt, ganze Food-Truck Festivals mit 5 bis 20 Fahrzeugen zu etablieren. Das kann funktionieren, wenn z.B. eine Kommune, Stadt oder Dorf, dahintersteht, die im Rahmen einer Kirmes, Schützenfestes oder Biermesse viel Publikum anlockt. Dennoch, man kann sich (mit Ausnahmen) auch nur einmal den Bauch vollschlagen. Wird zu wenig gefr….., wird es ein Minusgeschäft, außer für den Standplatz-Vermieter, sofern es keine Sonderkonditionen gibt.

Wir haben hier einige Futterstellen abgebildet, die 2018 im Zülpicher Seepark entstanden sind. Leider wohl eine einmalige Sache. Zu wenige Hungrige und der vorab zu entrichtende Eintrittspreis in den Seepark ließen das Imbissfest scheitern. Testweise hatten wir im gleichen Jahr an gleicher Stelle für unser Meeting den Betreiber eines Gun-Smoker Trucks darauf angesprochen. Aber auch hier hat es sich nicht gelohnt, weil die Zahl unserer Teilnehmer zur Deckung der Kosten nicht ausgereicht hat. Alternatives Angebot wäre eine von uns finanzierte Umsatzgarantie.  -Machen wir nicht-

Kölsch Anglo-American Style

Mittwochabend im Spätsommer in Kölle-City kurz vor Dunkel. Tausende Lichter der Geschäfte, Restaurants, Bars, Clubs, Kneipen  lassen die Stadt leuchten. International gesehen könnte es mehr sein, Köln mag keine Werbe-Leuchtreklame an und auf Häusern, ausgenommen Hinweise auf ansässige Geschäfte und einige alteingesessene Unternehmen (Saturn). Aber die etwas enge Urbanität mit vielen Fußgängerzonen in der Alt-/Neu-Stadt und allen möglichen internationalen Geschäften hat was, wenn man gut zu Fuß ist. Einige enge Straßen laden insbesondere die Posing-Szene ein, z.B. die Ehrenstraße ums Cafe Paris. Audi A8, BMW M, AMG Mercedes, Mustangs sind dabei sich bemerkbar zu machen, wobei die tatsächlich nur cruisen können, alles andere wäre zu gefährlich. Wenig rasanter geht es noch auf den belebten Kölner Ringen zwischen Barbarossa und Ebertplatz zu. Aber 30er Zonen und aufgemalte Radwege bremsen auch hier alles aus. Vorteil:  Man sieht die Poser besser… oder auch nicht.

Fast alle Restaurants, die die Pandemie überstanden haben, dürfen sich auf dem Hohenzollernring weit auf Gehwegen und vorgelagerten Plätzen mit Sitzgelegenheiten ausdehnen, was bei schönem Wetter bekanntlich Atmosphäre ergibt. Vor allem jüngere Mitbürger mit Migrationshintergrund hält es auch in der Woche abends nicht zu Hause. Gut so, das bringt Leben auf die Straße.

Eine kleine Auswahl der folgenden Bilder geben einen Eindruck unserer lebendigen Stadt  (könnte auch für Düsseldorf zutreffen…).

           
                                   Zwei Restaurants der von den fünf Brüdern aus Arlington 1986 gegründeten Edel-Burger-Kette eröffneten 2021 in Köln       

                                Weltbekannt die Hard Rock Cafes 1971 in London gegründet, mit aktuellem Sitz in Davie, Fla., hier auf der Kölner Schildergasse 

Joe Champs Sportsbar u. Restaurant am Rudolfplatz  (dt. Unternehmen)

Casa Cuba italienisch oder mexikanisch Essen  (seltsame Verbindung) am Hohenzollernring

G. Franta´s Objekte Design of the 20th and 21st Century in der Brabanter Str. / Belgisches Viertel
Sehenswert auch der Kölner Flagship Store der Galerie Mensing in der Breite Straße
Neu auf der Hohe Str.,  teure engl. Süßigkeiten für Kids aus aller Welt

Ebenfalls neu auf der Hohe Str.,  iberische Fast Food

The Ash Steakhouse (oben) mit L´Osteria Restaurant (unten) auf der Hahnenstraße

Etwas abseits im Gewerbegebiet Bornheim ein (fast) authentisches Diner der Miss Pepper Kette

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