50er – 70er Jahre Festival Köln

Bei diesem Festival handelt es sich um eine 2-tägige gemischte Veranstaltung für mehr oder weniger themenbezogenen Trödel sowie Neuware, die irgendwie zum parallel ausgerufenen Oldtimer Treffen paßt. Und endlich ist man wieder zu den Kranhäusern am Rheinauhafen zurückgekehrt. Hier hat man reichlich Platz für Stände, Autos und die vielen Fußgänger. Dahinter steckt die Firma Cölln Antik & Design, die mehrere edle Märkte im Raum Köln veranstaltet.  Der zu enge Kilometer lange Streifen nördlich der Hohenzollernbrücke ist erstmal passe, bis wieder jemand was gegen das Festival im Wohngebiet Rheinauhafen hat.  

Neben einigen US-Klassikern, die auch uns schon besucht hatten, trafen sich hauptsächlich europäische Oldies, einige s.u.   ( Käfer zw. Corvettes,   Sunbeam Alpine,  Ford 20M Cabrio Umbau,  VW T1 Bulli )

Cooles Trio etwas abseits der Original Fraktion

Seepark Zülpich

Erneut stand das Meeting unter keinem guten Stern. Neben Corona jetzt die Flutkatastrophe und eine schlechte Wettervorhersage mit Starkregen und Hagel. Dazu viele gesperrte Autobahnen und Landstraßen aus den Einzugsgebieten Köln, Bonn und Voreifel. Trotzdem ließen sich über 80 Teilnehmer mit ihren Fullsize-Cars nicht davon abhalten, den wunderbaren Seepark zu besuchen. Der uns vorgegebene Abstand von 5 Metern zwischen den Fahrzeugen hatte den Sinn, daß sich eventl. Zuschauer in engen Zwischenräumen wegen Corona nicht zu nahe kommen. Im Nachhinein eine Version, die Fahrzeuge besser zu präsentieren. 

Auf dem obigen Foto sieht man auf die Relaxwiese, die uns auch weiterhin im nächsten Jahr zur Verfügung steht. Aufgrund dieses Platzangebotes kann sich jeder unter Beachtung aktueller Regeln hinstellen wie er möchte. Der Rasen ist so gefestigt, daß auch nach Regen keine Aufweichung besteht.

  Entgegen dem Wetterbericht sieht man hier nur leichte Bewölkung bei Temperaturen um 20 Grad.

Leider konnte das beliebte Restaurant „Lago Beach“ mit seinem Biergarten am Strand nicht öffnen, weil sein Personal mit privaten Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe beschäftigt war. Sehr schade, denn der Imbiß „Strandbud“ liegt etwas versteckt und kommt den Bestellungen kaum hinterher – lange Warteschlangen. 

Nächstes Jahr soll es besser werden, denn bereits für den Mai wurde uns angeboten, unser Treffen im Rahmen der „Garden Classics“ mit zu gestalten. Dies ist eine Oldtimer Veranstaltung der Stadt Zülpich im oberen Teil des Seeparks. Uns steht weiterhin das inzwischen bekannte untere Gelände zur Verfügung. Bei gutem Wetter dürfte das eine großartige Auto-Show werden. Warten wir´s ab und freuen uns drauf.

Motor-Treff am Butz

Sonntag,  20. Juni, gab es nach langer Zeit mal wieder einen Motor-Treff bei der Motorworld Köln. Angesprochen waren nicht alltägliche Fahrzeuge aller Hersteller, Oldtimer, Youngtimer, Sportwagen, Exoten, was auch immer. Ähnlich wie bei uns gibt es eine Zufahrtskontrolle, einen kurzen Zeitrahmen und freien Eintritt. Es folgt eine Einweisung zum Parkplatz, die keiner Fahrzeug-Kategorie folgt, sodaß alles, ob alt, ob jung durcheinander steht.  Zueinender gehörende Fahrzeuge bzw. Clubs können ihre Stellplätze allerdings auch selbst entsprechend der allgemeinen Parkordnung organisieren.

Unter den paar Amerikanern die hier anwesend waren und überhaupt bei Oldtimer Veranstaltungen fällt auf, daß es immer noch speziell hochbetagte Herren mit wertvollen US-Exemplaren gibt, die nach 15 Jahren noch nichts von Cruisin´Cologne gehört haben. Erst durch den Begriff Motorworld wird man auf uns aufmerksam, haben einige Recherchen ergeben. Man nimmt uns aber wohl auch nicht so ernst, weil wir keinen bürokratischen e.V. mit Teilnehmerformularen, Nenngeldern, Vorführungen usw. darstellen. Auch das Wort Cruising hat in der Oldtimerszene keine Bedeutung. Nun befinden wir uns aber im Rheinland und sagen janz einfach…jede Jeck is anders un wer kütt der kütt (oder och nitt). 

Der Motor Treff am Butz wird noch in diesem Jahr fortgesetzt und wer sich eigendlich nur für die US-Szene interessiert notiert den 5. September, dann erwarten wir hier an gleicher Stelle u.a. wieder über 300 Teilnehmer mit alten Classic Cars bzw. Straßenkreuzern.    

Summer Get-Together am Mythos Grill

Neun Monate ist es seit dem Meeting bei der Motorworld her, daß wir zumindest im kleinen Rahmen ein Treffen anbieten konnten. Und es gilt immer noch Corona Regeln zu beachten. However, der Donnerstagabend ist wie im letzten Jahr bei warmem Wetter gut angenommen worden. Gegen Halb6 war der Parkplatz wie einkalkuliert noch von vielen Refrathern besetzt, die dann aber innerhalb einer Stunde weg waren und der vordere Platz von uns besetzt werden konnte.

Info:  Get-Together steht für Zusammenkommen, Beisammensein für eine bestimmte und weitgehend bekannte Interessengemeinschaft. Die Veranstalter der amerikanischen „Goodguys“ nutzen den Begriff neben den „Nationals“ für ihre großen kommerziellen Treffen in ganz USA.  

„The Wild Bunch“  dt. Vertretung der US Axle Draggers um Hansi und Jogi, die durchgehend freitagabends ihr Hang-out in Dormagen zelebrieren…  offensichtlich war der griechische Imbiß hier auch in Ordnung.

Hansi´s 1950er Delivery Chevy, seit Jahren in seinem Besitz

aus Uckerath – die Classic-Cars von Horst  (Ex-ADAC Hangelar Betreuer) und Klemens 

Erika u. Klemens aus Uckerath  bei Horst  (Mitte C.C.- Team)

Henry vor seinem Rod mit Mini Camping-Hänger nebst Sybille und Claus von der GSRA, Ex-Präsi der German Street Rod Association 

Der 1989er Cobra Nachbau mit dem 7 Liter und aufgebohrten FE-V8 für Straße

und Drag-Racing (knapp 11 sec./400m) von Ralf Welteroth – Cobra Corner Windeck

Wir hatten wie letztes Jahr 35 Oldies auf dem Platz – und solange offizielle Corona Beschränkungen im Raum stehen, werden wir die „Get-Together“ Treffen bei schönem Wetter fortsetzen.   

 

Amerikanische Siedlung Bonn

Offiziell hieß es HICOG-Siedlung Plittersdorf  (High Commissioner of Germany), ein Ortsteil von Bad Godesberg. Die Siedlung wurde 1951 für Mitarbeiter der US-Kommision u.a. für Botschaftsangehörige errichtet. Sie liegt südlich der Bonner Rheinaue und wird mit fünf breiten Betonstraßen (heute geteert) verbunden. Die Wohnhäuser sowie die Parkanlagen wurden nach Wünschen amerikanischer Architekten von fünf deutschen Kollegen geplant und in nur neun Monaten gebaut. Insgesamt wurden 458 Wohnungen mit 60 bis 270 qm in zwei und dreigeschossigen Häusern für ca. 1000 Einwohner auf 23 ha errichtet.

Die Amis hatten eine komplette eigene Infrastruktur aufgebaut mit Kirche, Kino, Post Office, PX-Store/Supermarkt, einen Sport- und Freizeitclub mit Tennis, Bowling und Schwimmbad sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Gezahlt wurde in US-Dollar. Aufgrund der deutschen Wende und des Umzuges div. Behörden von Bonn nach Berlin wurde die Siedlung aufgegeben und 1999 an eine Bonner Wohnungsbaugesellschaft verkauft. Große Teile der Anlage wurden danach unter Denkmalschutz gestellt, vieles was nicht bewohnbar ist wurde aber auch abgerissen, außer einem Kindergarten und einer Schule. Die Wohnungen wurden neu aufgeteilt und generalsaniert, man kann sie kaufen oder mieten.

Die Wohnanlage gilt als parkähnliche Liegenschaft mit weiten Grundstücksflächen, altem Baumbestand und breiten Verbindungswegen. Rheinaue und Rhein prägen eine Umgebung mit hohem Erholungsfaktor, wunderbar bei Sonne und blauem Himmel.

Bis 1963 war die Anlage sogar exterritorial, also ein Stück USA auf deutschem Boden. Im direkt am Rhein gelegenen „American Embassy Club“ zählten John F. Kennedy, Ronald Reagan und George Bush zu den Gästen.

Ein paar Amerikaner sind wohl geblieben, wenige US Cars auch…

Erwähnenswert ist noch eine große Baseball Anlage an der Martin-Luther-King Straße im nördlichen Teil des Wohngebietes aber noch südlich der Rheinaue. Ähnlich wie American Football ist auch hier das Zuschauerinteresse überschaubar, obwohl die Bonn Capitals, die aus Frauen und Männern seit 1989 bestehen, in der 1. Deutschen Liga spielen. Die Spielsaison wird im Mai eröffnet.

 


 

US-Cars Diorama

Was ganz wenige wissen, in einem Stadtteil von Köln gibt es in zwei großen Räumen von knapp 100 m² eine Ausstellung mit ca. 600 amerikanischen Fahrzeugen im Maßstab 1 : 18, davon allein 200 Corvetten aller Baujahre und Ausführungen. Ein großer Teil der Corvetten steht im Zentrum des größeren der beiden Räume auf einem Parkplatz. Weitere 800 US-Modelle stehen oder liegen verpackt zuhause im Hobbyraum.

Alle anderen Kategorien wie Dragster, Stock-Cars, Limos, Muscle-Cars, Hot-Rods, Pick-ups, Emergency und einige Harleys stehen vor umgebungspassenden liebevoll gestalteten Dioramen und Displays, die vom Eigentümer Mainhard S. aus Köln in jahrelanger Arbeit seit 2004 entworfen und mit vielen originellen Ideen gebaut wurden. Die beiden Räume sind bis auf den letzten Quadratmeter im Doppelstock bebaut, lediglich notwendige Versorgungswege für Elektrik, Sauberkeit, Ergänzung und Austausch der Exponate trennen die fast unüberschaubare Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. 

Street Rods samstagabends am Straßenrand      
Muscle-Cars ebenso dichtgedrängt an einem Imbiß  (Mini Pig Stand)
Ganz wichtig vorher der Corona Test im Drive-Thru

Nicht selbstgebaut sind Autos und die meisten Figuren, hier und da der Umgebung aber angepaßt. Auch handelt es sich meist um Gebrauchtmodelle, die über alle möglichen Internet Seiten zusammengesucht, getauscht  und gekauft sind. Die Modelle kommen u.a. von den Firmen American Muscle, Revell, Burago, AutoArt, Maisto u. Ertl.

         T-Bird Nest auf einem Hinterhof
                                                    …in die Waschanlage…
                                                    anschl. ein Besuch ins Monument Valley…
…abends zur Übernachtung ins Motel
 und am nächsten Tag 
zum Drag-Racing                                                                                              oder NASCAR Rennen

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider sind die Räume nicht für die Öffentlichkeit eingerichtet. Für gute Bekannte, die sich für Mainhard´s „Museum“ interessieren, könnte man eine Führung für je 2 Personen einrichten… 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Pig Stand, Diner & Car Hop Service

Bereits 1920 gaben es ca. 8 Millionen Autos in den USA. Zu dieser  Zeit kamen zwei Industrielle auf die Idee, Imbißstände neben den Hauptstrassen zu errichten. 1921 wurde die Pig Stand Company gegründet und das erste Drive Inn bei Dallas /Fort Worth gebaut. Die Kunden wurden in ihren Autos mit Speisen versorgt. Das kam so gut an, daß in den Folgejahren auch von konkurierenden Betreibern, u.a. Roy Allen und Frank Wright – A & W, viele weitere ganz einfache Stände an Straßenrändern vorwiegend in Schönwetterstaaten wie Kalifornien/L.A. und Texas/ Dallas gegründet wurden.

Der Pig Stand Drive Inn setzte auf einfache und schnell zubereitete Imbisse wie Barbeque Pork,  Ham Sandwiches, Frankfurters, Waffles, Ice Cream…aber am erfolgreichsten wurden die Hamburger, gefolgt von Hot Dogs und regionalen Spezialitäten. Die meist aus Holz gebauten Stände sind rund, 8-eckig, 6-eckig, auch 4-eckig, im Laufe der Zeit in immer aufwendigeren architektonischen Versionen auf großen Plätzen mit viel Parkraum drumherum.

Später, Ende der 20er Jahre verschwand dann die Bezeichnung Pig Stand weil die Bauten variierten und spezieller wurden. Daraus entstand das Diner Drive Inn, hier wurde auch im Lokal gegessen. Begriffe wie Modern Industrial Arts und Art-Deco hielten Einzug und die Holzbauten wurden durch stabile aufwendige Steinbauten mit Neonbeleuchtung ersetzt. Zu der Zeit etablierten sich die Ketten „Carpenter Sandwiches, McDonnell´s und Roberts Sandwiches. Eine Reihe von Architekten spezialisierten sich inzwischen und entwickelten immer raffiniertere Variationen im modernen Stil mit abgerundeten Ecken und einem Art Deco Tower auf dem Dach. Im Inneren gab es zunehmend ein Starlite Room, Victory Room, Cantina, Dining Room, Bar, Cocktail Lounge und nebenan Car Service. Nachteil – bis Mitte der 30er Jahre waren die Parkplätze noch nicht befestigt, sodaß diese bei Regen matschig wurden. 

Quer durch die Südstaaten breiteten sich die Diner aus. Ende des Jahrzehnts entstand die Hamburger Kette „Bob´s Big Boy“, die es entgegen vielen anderen auch heute noch gibt. Und der Car Hop Service nahm an Fahrt auf. Die Bedienung am Auto wurde nun von jungen gut aussehenden Glamburger Girls, Car Hoppers, Tray Girls and Boys, auch Curb Operaters genannt, in fantasievollen Kostümen erledigt. Nicht selten bestand das Personal aus 20 und mehr Personen bei Öffnungszeiten z.B. von 9 -21 h oder auch 24 Stunden. Die Rollschuhbedienung hat sich allerdings nicht durchgesetzt. Die Diner Restaurants wurden zu einer amerikanischen Institution, betrieben u.a. von Herbert´s Drive Inn, Simon´s, Smitty´s, Van De Kamps, Mc Donnell´s, ( McDonald´s gründete sich erst in den 1950er Jahren ).  Allein 1939 wurden mehr als 30 Millionen Autos registriert.

Nach dem 2. Weltkrieg in den 1940er Jahren änderte sich das Verhalten der Kundschaft und Restaurantbetreiber. Die Außerhaus Bedienung wurde auch aus Effizienzgründen nach und nach eingestellt. Die Drive Inns mit Parken in unmittelbarer Nähe blieben aber und teilten sich bis heute in edle und einfache Restaurants. Neon Beleuchtung gab es überall. 

                                Höhepunkte des Car Hop Service

Bis heute aktuelle weltweite Variante sind die u.a. von McDonald´s, Burgerking, KFC, betriebenen Drive Thru´s, wobei der Fahrer im Auto sein Essen am Restaurantschalter entgegennimmt. Leider wurden auch die fantasievollen Gebäude durch mehr oder weniger gestylte zweckmäßige Schnell-Restaurants /Fast Food Outlets ersetzt.  Viele der Drive Inns in USA wurden nicht unter Denkmalschutz gestellt und Ende der 1960er Jahre einfach abgerissen, einige wenige noch existierende muß man jetzt suchen. George Lucas hat mit seinem Film „American Graffiti“ Anfang der 70er die Historie zu einer Art Mythologie erhoben.


                 Miss Pepper Drive Inn Restaurant in Bornheim /Alfter  zw. Köln und Bonn

Hier bei uns in Deutschland wurde von einigen US Begeisterten die Diner Idee aufgegriffen und neben einzelnen Lokalen gibt es z.B. die Ketten „Lara´s Diner“ und „Miss Pepper“, zwei der Miss Pepper im Köln/Bonner Raum – in Frechen neben der A1 und im Gewerbegebiet Bornheim. Letzteres wurde tatsächlich im historischen Diner Stil mit vielen Rundungen, einem Art-Deco Tower und Neon Beleuchtung gebaut.

„Pig Stands“ gibt es bei uns auch heute noch in Form von Imbißbuden am Straßenrand mit reichlich Parkplatz, allerdings mit Self-Service für den Verzehr am oder im Auto. Ein paar Beispiele:

                                Rast und Imbiß an der B266 in Mechernich
                               Mamas Gute Küche an der B9 in Bad Breisig
                                Mythos Grill in Refrath (innen und außen)
                               Grill in Ramstein bei Kaiserslautern

Für kleine Treffen abends unter der Woche sind diese durchaus geeignet. So wurde bereits der Parkplatz am Mythos Grill Refrath neben einem Park mit Weiher gerne angenommen. Miss Pepper und Mama´s Küche wurden ebenfalls schon genutzt. 

-W.–

  

L.A. Lowrider Car Show Mai 1992

Beinahe nostalgisch für eine fast 30 Jahre alte Car-Show. In Verbindung mit einem Kalifornien Urlaub besuchten wir natürlich div. Nationals und Shows u.a. der Goodguys und im speziellen eine Lowrider Show (Treffen und Car-Hop Contest) in L.A.s Vorort Pomona. Hier auf dem riesigen Freiluft Ausstellungsgelände, The Fairplex, finden u.a. die weltbekannten Swap-Meets sowie die jährlichen NHRA´s Winternationals im intregierten Pomona Raceway mit Top Fuel und Funny-Cars statt. Im Vergleich dazu ist die Lowrider Show sehr speziell und erheblich kleiner, was daran liegt, daß das Thema weniger die Anglo-Amerikaner interessiert. Es ist das Ding der Mexican-Americans, den sogenannten Chicanos von Kalifornien und Südwest-Staaten. Diese Volksgruppe gehört zu den Hispanics bzw. auch Latinos. Lowrider gehören zur Gesamtkunst der 1960er Jahren eigenständigen mexikanischen Kunstrichtung, die sich durch grelle bunte Farben auszeichnet.

Bei den Autos sind das u.a. Flake- und Transparentlacke verfeinert mit Streifen, Linien und Custom Malerei. Zu-mindest bei den reinen Showcars, die nicht selten nur auf Hänger anreisen, sind Motoren und Fahrwerke verchromt, vergoldet oder einfach gesagt aufwendig veredelt. Das geht im Innenraum weiter mit aufwendigen, teuren Ausstattungen vom Dashboard, Lenkrad über Shifter, Sitzbezügen und Teppichen. Einige Beispiele s.u. auf 28 Jahre alten Fotos aus Pomona…

Die Klassiker sind  1963 – 1964er  Chevy Impala Modelle

 

Chicanos beim Small-Talk  

       

Das Maß der Dinge sind verchromte oder vergoldete Wire-Wheels bevorzugt von „Dayton“ mit extremem Tiefbett

Neben dezenten Hydraulikversionen zur Anhebung / Absenkung der Karosserie werden die Car-Hopper mit einem Kofferraum voller Batterien zum befeuern der Hydraulik Dämpfer bestückt. Da hat es wenig Sinn, das gesamte Fahrzeug aufwendig zu customisieren. Bei den gewaltigen Sprüngen der Vorderachse geht nicht selten was zu Bruch. Auch in Pomona gab es einen Car Hopping Wettbewerb mit dem einfachen Ziel, wer am höchsten springt hat gewonnen, gemessen an der Vorderachse. Weitere Bewegungselemente am Fahrzeug ergeben Extrapunkte.

Weitere ausführliche Beschreibungen, Fotos und Filme natürlich im Netz.

Location Check / Beschreibung aktueller Plätze

In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 besuchten uns nicht wenige Teilnehmer jenseits der 80 km Entfernung. Möglich, daß das mit Corona zu tun hat, weil viele große bekannte Veranstaltungen ausgefallen sind.  Z.B. stieg die Anzahl der US-Classiker bei der Motorworld auf über 300 und beim Music Store auf knapp 100.  Diese für unsere Verhältnisse relativ hohe Teilnehmerzahl erreichen wir nicht auf allen Plätzen. Wir geben daher mal eine Beschreibung zur Entscheidungshilfe unserer Meetings für Weitanreisende:  erstgenannte Zahlen waren Durchschnitt bei trockenem Wetter

Motorworld Köln,  300 Autos – Platz für über 300, historischer Flugplatz unter Denkmalschutz, Ausstellungshallen mit wertvollen Exponaten, M. Schumacher Formel 1 Historie mit Autos, V8 Hotel, Restaurants

Seepark Zülpich,   110 Autos – Platz für 200, ehem. Landesgartenschaugelände, Rasen u. Asphalt, Bademöglichkeit im See, kleine Attraktionen, Restaurant und Imbiß

Music Store Köln,  80 Autos – Platz für 110,  zweitgrößtes Musikinstrumenten-Imperium Europas neben Bauhaus, dezente Live-Musik, freies Mittagessen, Cafe

Nörvenich,  60 Autos – Parkplatz für ca. 100 im Gewerbegebiet am Rewe Markt Cafe

Subway Dormagen,  75 Autos – Platz für 100 im bebauten Gewerbegebiet am Restaurant, McDonald´s, Saisonende

 

 

 

313er Rekord am Butz

Mitte September Kaiserwetter am Kölner Butzweilerhof. Uns ist klar, daß wir von der Corona Pandemie profitieren weil viele große Veranstaltungen ohne Hygieneprogramm ausgefallen sind was zur Folge hatte, daß sich auf dem attraktiven Motorworld-Gelände über 300 Teilnehmer versammelten. Es war eine Car-Show mit vielen seltenen alten Modellen der amerikanischen Autobauer. Im Einfahrtsbereich ging es gegen Mittag rein und raus. MW Geschäftsführer Dirk Strohmenger und wir mußten viele Euro-Oldtimer auf andere Parkplätze umleiten, ebenso Ferraris, Lambos und normale Zuschauerautos.

Krasse Vorstellung:  vorne ein Locomobile Typ 48, Bj. 1921, daneben ein 41er Ford Deluxe Business Coupe als Streetrod  (das sehr seltene und gut erhaltene Modell des Autobauers Locomobile Company of America gehört eigendlich ins Museum). Gut und Respect, daß dieses Exemplar nicht nur in der Garage steht.     

Neues Auto, neuer Spaß mit dem 65er Plymouth Belvedere II Hardtop Coupe von Mario und Claudia S. (die viele unserer Fotos macht)

Und noch ein Schwestermodell (oder Brudermodell?) aus der gleichen Zeit 1965 -1967, Dodge Coronet 440 Hardtop Coupe

Coronet im Gegenlicht 

Und noch ein Super Coupe:

 Ford Galaxie von 1964, seinerzeit in der NASCAR Rennserie aktiv 

Nachdem der Wohnungsbau am Butz nun beendet ist und die ersten Eigentümer und Mieter eingezogen sind, gibt es schon die ersten Beschwerden über Lärmbelästigung. Das Ordnungsamt mußte wiederholt einschreiten. Nachdem in den letzten Monaten vierzehntägig Gemeinschaftstreffen für Oldtimer, Sportwagen, Show- und Super-Cars aufgerufen wurden, ist es nach Auffassung einiger Bewohner mit der sonntäglichen Mittagsruhe vorbei. Der Autoverkehr ist angeblich zu laut. Nun stellt sich mal wieder die Frage, wer war zuerst da, die Planung und zahlreiche Genehmigungen für den Ausbau der historischen Flughafengebäude incl. Flugfeld hat Jahre gedauert, ebenso der Umbau an sich. Die Wohnhäuser kamen erst später. 

Ford Firetruck aus den 1930er Jahren

Kleine Pause nach reichlich Arbeit bei den Formalitäten im Einfahrtsbereich

 

 

Ca. 100 weitere Bilder unter Fotos 2017 -2020

 

 

 

 

Erwähnenswert ist die große Disziplin unserer Teilnehmer in Bezug auf Freundlichkeit, Verständnis der Corona Regeln, Sauberkeit des Platzes, und überhaupt der Umgang untereinander macht Laune. Dafür bedanken wir uns als C.C. Team und im Namen des Motorworld Managements.